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Galileo 39

KAV, KIS, KTS 2015 - Installationshinweise und Entfernungstool

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Ein besonderer Dank geht an JanRei für seine wertvollen Anregungen zur Überarbeitung dieses Beitrags.

 

Kaspersky Lab hat am 19.8.2014 die Schutzprogramme KIS und KAV 2015 freigegeben. Aktuelle Programmversion ist 15.0.1.415. Die erste Programmversion war 15.0.0.463.

Die Versionen 2015 sind unter folgenden Betriebssystemen lauffähig:

• Windows 8 und 8.1 alle Versionen, 32-Bit und 64-Bit

• Windows 7 alle Versionen, 32-Bit und 64-Bit

• Windows Vista SP1, 32-Bit und 64-Bit

• Windows XP SP3 32-Bit, Windows XP SP2 64-Bit (Windows XP wird seit dem 8.4.2014 von Microsoft nicht mehr unterstützt)

 

Weitere Versionshinweise und Hinweise zu automatisch installierten Patches:

- KAV: http://support.kaspersky.com/de/10964

- KIS: http://support.kaspersky.com/de/11185

- KTS: http://support.kaspersky.com/de/11422

 

 

Allgemeine Voraussetzung und Einschränkungen

• Im Betriebssystem muss Microsoft .NET Framework 4 Client Profile (oder höher) installiert sein. Dies ist für Windows 8.1, 8, 7 und Vista gewährleistet.

Hinweis zu Windows XP: MS .NET Framework 4 Client Profile wird durch Windows Update nicht automatisch installiert. Es steht unter den optionalen Updates zur Installation bereit. Nach der Installation werden in zwei Schritten 14 Updates (ca. 200 MB) zum Framework 4 angeboten. Die gesamte Installationsdauer beträgt ca. 1 h.

• Hinweis zu Windows 8/8.1: In den Voreinstellungen ist in der Regel der Schnellstart aktiviert. Dadurch wird beim Betätigen des Netzschalters der PC zwar heruntergefahren, aber gleichzeitig wird der Inhalt des Arbeitsspeichers gesichert, sodass der nächste Systemstart schneller abläuft. Damit Programminstallationen oder Updates korrekt initialisiert werden, sollte der Benutzer gezielt einen Neustart anstossen (aus dem Kontextmenü des Win-8-Logos links unten: Herunterfahren oder abmelden > Neu starten).

• Es ist keine benutzerdefinierte Installation möglich. Der Installationspfad liegt immer auf der Systempartition und es werden alle Komponenten installiert.

• Die Installation erfolgt immer im 32-bit-Modus. Unter einem 64-Bit-Betriebssystem werden jedoch 64-bit-Treiber installiert.

 

 

Gültigkeit bisheriger Lizenzen

KAV/KIS: Der Kaspersky-Tradition entsprechend sind nicht abgelaufene Lizenzen der Versionen 2014, 2013 und 2012 auch für 2015 gültig.

KTS: Es können nicht abgelaufene Lizenzen für KTS und PURE 3.0/2.0 verwendet werden.

 

Falls bei der Aktivierung eine Meldung erscheint wie "Die Gültigkeit der Lizenz ist abgelaufen" oder "Die Lizenz passt nicht zum Produkt", muss man sich mittels des Kontaktformulars an den Support wenden, das Problem schildern, Name und Anschrift angeben, den Aktivierungscode nennen und nach Möglichkeit auch den Kaufbeleg beifügen. Der Support wird bei berechtigtem Anspruch für den Ersatz der Lizenz sorgen.

 

 

Grundsätzliche Hinweise zum Installationsvorgang

• Die Produkte werden generell als 32-bit-Anwendung installiert; unter Windows 64-bit werden jedoch 64-bit-Treiber installiert.

• Bei verfügbarer Internetverbindung sucht der Installationsassistent auf den Kaspersky-Servern nach einer neueren Programmversion. Ist eine solche vorhanden, kann der Benutzer entscheiden, ob er diese herunterladen und installieren lassen oder bei seiner Version bleiben will. Wir empfehlen, die neueste vefügbare Programmversion zu installieren.

• Es gibt je eine Installationsdatei für KTS, KIS und KAV. Wenn nach der Installation des KAV der Benutzer bei der Aktivierung einen für die KIS gültigen Aktivierungscode eingibt oder dieser bei der Entfernung der vorherigen Version gespeichert wurde, erfolgt automatisch die Umkonfiguration auf die KIS. Der Benutzer kann aber auch entscheiden, bei KAV zu bleiben; in diesem Fall ist jedoch die Eingabe eines für KAV gültigen Aktivierungscodes erforderlich. Sinngemäss gilt dieses Verfahren auch für die Installationsdateien von KIS und KTS.

• Die Installation erfolgt immer vollständig. Unerwünschte Komponenten lassen sich jedoch später in den Einstellungen deaktivieren.

• Der seit 2012 bekannte Kaspersky-Security-Network-Service (KSN) ist auch in den Produkten 2015 verfügbar. KSN ermöglicht Kaspersky die schnellere Reaktion auf Bedrohungen und stetige Optimierung des Schutzes. Es werden vom Computer des Benutzers Informationen über die Hardware, die Software, gefundene Infektionen sowie eine erweiterte Statistik über geladene und gestartete Anwendungen automatisch an KL gesendet. Die Informationen enthalten keine personenbezogenen Daten. Der Benutzer kann anhand der vom Installationsassistenten angezeigten KSN-Vereinbarung selbst über die Teilnahme am KSN entscheiden. Wer misstrauisch ist, lehnt die Teilnahme ab und kann später unter "Einstellungen > Erweitert > Externer Schutz" die "Erklärung zu Kaspersky Security Network" in aller Ruhe lesen und dann der Teilnahme zustimmen oder diese auch widerrufen.

• Für die Aktivierung ist eine funktionierende Internetverbindung erforderlich.

• Es empfiehlt sich, ein Kaspersky-Benutzerkonto anzulegen (siehe Abschnitt "Mein Kaspersky Account - Das Kaspersky-Benutzerkonto").

 

 

Empfohlener Ablauf der Hochrüstung (gilt sinngemäss auch für die Erstinstallation)

Gestützt auf die im Forum gewonnenen Erfahrungen empfehlen wir die Deinstallation früherer Versionen von KIS und KAV, bevor die Version 2015 installiert wird.

Wichtig: Sofern KAV, KIS oder KTS erstmalig auf einen Computer installiert wird, der bisher durch ein Fremdprodukt geschützt wurde, sollte er vorgängig von dessen Programmresten gesäubert werden. Dazu eignen sich am besten die speziellen Entfernungstools der entsprechenden Hersteller.

 

Kaspersky bereitet aktuell die Produkte KAV, KIS und KTS (ehemals PURE) 2015 für künftige automatische Versionsupdates vor. Solange diese Funktion noch nicht offiziell eingeführt ist, empfehlen wir weiterhin die Deinstallation der bestehenden Version vor der manuellen Installation des MR 1. Produkte der Jahrgänge 2014 und früher müssen in jedem Fall manuell hochgerüstet werden.

 

1) Download der zutreffenden aktuellen Installationsdatei vom Kaspersky-Server

Kaspersky Total Security (KTS) 2015, aktuelle Version ist 15.0.2.361abc

Kaspersky Internet Security (KIS) 2015, aktuelle Version ist 15.0.2.361abc

Kaspersky Anti-Virus (KAV) 2015, aktuelle Version ist 15.0.2.361abc

 

2) Alle Anwendungen schliessen und die zu ersetzende Produktversion aus dem Kontextmenü beenden.

 

3) Die bisher installierte Version entfernen über Systemsteuerung > Programme > Kaspersky... > deinstallieren. Der Entfernungsassistent bietet die Option, ausgewählte Objekte der bisherigen Version zu speichern. Diese Objekte können während der Installation der Version 2015 in diese übernommen werden.

Wir empfehlen, nur die Aktivierungsdaten (sofern noch gültig) zu speichern.

Die Übernahme der Schutzparameter/Programmeinstellungen wird nicht empfohlen, weil 2015 in manchen Belangen andere Einstellungen verwendet. Das gleiche gilt für die iChecker-Daten. In speziellen Fällen kann es sinnvoll sein, die Quarantäneobjekte zu speichern. Nach der Deinstallation ist zwingend der Neustart des Computers erforderlich.

 

4) Nach dem Hochlauf kurz warten, bis das Betriebssystem die Ruhelage erreicht hat.

 

5) Heruntergeladene Installationsdatei (unter Admin-Rechten) ausführen.

Der Installationsassistent präsentiert keine Installationsoptionen. Die Installation erfolgt immer vollständig auf der Systempartition.

 

6) Nachdem der vom Assistenten vorgelegte Lizenzvertrag vom Benutzer akzeptiert wurde, erscheint das Fenster "KSN-Vereinbarung". Das Kaspersky Security Network ermöglicht Kaspersky die schnellere Reaktion auf Bedrohungen und die stetige Optimierung des Schutzes. Es werden vom Computer des Benutzers Informationen über die Hardware, die Software, gefundene Infektionen sowie eine erweiterte Statistik über geladene und gestartete Anwendungen automatisch an KL gesendet. Die Informationen enthalten keine personenbezogenen Daten. Der Benutzer kann selbst über die Teilnahme am KSN entscheiden. Wer misstrauisch ist, lehnt die Teilnahme ab und kann später unter "Einstellungen > Erweitert > Kaspersky Security Network" die "Erklärung zu Kaspersky Security Network" in aller Ruhe lesen und dann der Teilnahme zustimmen oder diese auch widerrufen.

 

7) Während des Installationsvorgangs zeigt ein Textfenster Hinweise zu den Produkteigenschaften.

 

8) Die erfolgreiche Installation wird in einem weiteren Fenster bestätigt. Nach Betätigen der Schaltfläche "Beenden" wird die Anwendung erstmalig gestartet und es werden Informationen über das System gesammelt.

 

9) Abschliessend muss der Lizenz-Aktivierungscode eingegeben oder das Produkt als Testversion aktiviert werden; dieser Vorgang erfordert den funktionierenden Zugang zum Internet. Falls vom vorgängig installierten Kaspersky-Produkt die gespeicherte gültige Lizenzinformation vorliegt, erfolgt die Aktivierung automatisch. Darauf erscheint das Programmfenster, in dem man das sofortige Update der Bedrohungsdatenbanken manuell anstossen kann.

 

10) Der Computer muss nicht zwingend neu gestartet werden, um die Installation abzuschliessen; wir empfehlen jedoch, den Neustart durchzuführen.

 

11) Nun sollte das Produkt aktiv sein (rotes K-Symbol im Infobereich der Taskleiste). Falls Windows das K-Symbol nicht anzeigt, kann die Anzeige in den Eigenschaftseinstellungen der Taskleiste (mit der Maus auf leeren Bereich der Taskleiste zeigen und Kontextmenü aufrufen) aktiviert werden.

 

12) In den Vorgabeeinstellungen sind alle Schutzkomponenten aktiviert. In KIS und KTS gilt dies nicht für die Komponenten Anti-Spam, Anti-Banner und die Kindersicherung. Wer diese benötigt, kann sie über Einstellungen > Schutz mittels des zugeordneten Schiebeschalters aktivieren. Die Kindersicherung kann im Programmfenster aktiviert werden.

Wir empfehlen, vorerst die Vorgabe-Einstellungen der einzelnen Komponenten nicht zu verändern. Die Produkte von Kaspersky sind darauf ausgelegt, die optimalen Schutzeinstellungen automatisch zu ermitteln. Der Benutzer kann selbstverständlich auch selber konfigurieren, vorgängig ist jedoch das Studium der Programmhilfe eindringlich empfohlen.

 

 

Mein Kaspersky Account - Das Kaspersky-Benutzerkonto

Sichere Ablage des Aktivierungscodes und vorbereitete Formulare für den Kontakt zum Technischen Support, zum Virus-Lab und zum Web- und Phishing-Lab: dies sind wohl die meist genutzten Funktionen des Kaspersky-Accounts. In KTS können über den Account außerdem die verbundenen Geräte verwaltet werden.

 

Die Moderatoren des Forums empfehlen den Kaspersky-Nutzern das Anlegen des Benutzerkontos. Der Zugriff erfolgt ganz einfach aus dem Kaspersky-Programmfenster über den Link "Mein Profil" (von MR2 an "Mein Kaspersky Account"). Beim ersten Besuch muss man sich registrieren (E-Mail-Adresse und Passwort); nach dem Erhalt der Bestätigungsmail und der Aktivierung ist das Benutzerkonto freigeschaltet. Die zu speichernden Aktivierungscodes trägt man in der Rubrik "Meine Codes" ein. Der Benutzer kann sein Konto jederzeit wieder löschen: Im angemeldeten Zustand oben rechts auf die E-Mail-Adresse klicken, dann auf der Profilseite die Fläche "Account löschen" klicken. Achtung: Löschung kann nicht rückgängig gemacht werden.

 

 

Hinweise zur Funktion

 

Lokale Netzwerke mit Dateifreigabe

In der Voreinstellung weisen KIS und KTS allen Netzwerkadaptern den Status "Öffentliches Netzwerk" zu. Damit jedoch die Dateifreigabe im lokalen Netzwerk funktioniert, muss den Adaptern der Status "Lokales Netzwerk" (oder "Vertrauenswürdiges Netzwerk", wenn es sich um ein drahtbasiertes lokales Netz mit genau bekannter Gerätekonfiguration handelt) zugewiesen werden:

Einstellungen > Schutz > Firewall > Netzwerke: Im Kontextmenü des Netzwerktyps des lokalen Adapters den Netzwerktyp auf "Lokales Netzwerk" einstellen.

 

Automatisches Update der Datenbanken

Im voreingestellten (und für die meisten Computer zweckmässigen) Startmodus "Automatisch" wird das erste Update 15 Minuten nach dem Programmstart ausgeführt. Diese Verzögerungszeit ist nicht änderbar. Nachfolgende Updates werden automatisch im Abstand von 2 Stunden ausgeführt. Wenn ein Computer längere Zeit nicht benützt wurde, muss das erste Update nach dem Programmstart manuell (aus dem Kontextmenü des K-Symbols oder aus dem Programmfenster) gestartet werden, um vor Aufnahme der Arbeit aktuelle Datenbanken zu haben.

Der Startmodus "Nach dem Programmstart" bewirkt, dass nach dem Programmstart nur einmalig nach 15 Minuten das Update ausgeführt wird; es finden also keine Wiederholungen im Abstand von 2 Stunden statt.

 

Browser-Erweiterungen

KAV, KIS und KTS installieren in den Internet-Browsern Internet Explorer, Firefox und Google Erweiterungen (Add-ons).

Für Internet Explorer und Firefox sind dies: Anti-Banner (betrifft nur KIS 15.0.0.463), Modul zum Sperren von gefährlichen Webseiten, Modul zur Link-Untersuchung (nur KAV/KIS 15.0.0.463), Sicherer Zahlungsverkehr (betrifft nur KIS und KTS), Virtuelle Tastatur.

Für Google Chrome sind dies: Kaspersky Protection (enthält alle Erweiterungen).

Diese Erweiterungen dienen dem Bedienkomfort; die Sicherheit ist auch ohne sie gewährleistet.

 

Komponente "Sicherer Zahlungsverkehr"

Diese in KIS und KTS enthaltene Komponente erhöht die Sicherheit für den verschlüsselten Datenverkehr mit Online-Banken, Zahlungssystemen und Online-Shops. Sofern die Internetadresse in der Kaspersky-Datenbank enthalten ist und die Echtheitsprüfung des Zertifikats ein positives Ergebnis liefert, wird dem Benutzer das Öffnen der Website im Sicheren Browser vorgeschlagen. Nach erstmaliger Zustimmung wird bei späteren Zugriffen diese Website je nach der durch den Benutzer gewählten Option entweder automatisch oder erst nach Rückfrage im Sicheren Browser geöffnet. Falls eine Internetadresse nicht in der Datenbank enthalten ist, kann sie der Benutzer im Programmfenster > Sicherer Zahlungsverkehr manuell hinzufügen. Es werden nur Webseiten mit verschlüsselter Übertragung über das HTTPS-Protokoll unterstützt.

 

Folgende Voraussetzungen müssen für die einwandfreie Funktion der Komponente erfüllt sein:

• Browser IE9 oder höher, Firefox oder Chrome.

• In den Browsern Internet Explorer und Firefox muss das Add-on "Sicherer Zahlungsverkehr" aktiviert sein; im Browser Google Chrome muss das Add-on "Kaspersky Protection" aktviert sein.

• Die Komponente muss aktiviert sein: Einstellungen > Schutz-Center > Sicherer Zahlungsverkehr.

• Der Selbstschutz muss aktiviert sein: Einstellungen > Erweitert > Selbstschutz.

• Das Kaspersky Anti-Virus Root Certificate ist im Zertifikatsspeicher des Browsers installiert. Dieses Zertifikat wird normalerweise automatisch und ohne Rückfrage installiert. Bei Bedarf kann es aus dem Einstellfenster des Kaspersky-Produkts (Erweitert > Netzwerk > Untersuchung geschützter Verbindungen, Erweiterte Einstellungen) manuell installiert werden.

• Hinweis 1: Die Komponente funktioniert unabhängig von der Option Einstellungen > Erweitert > Netzwerk > Sichere Verbindungen immer untersuchen.

• Hinweis 2: Bei deaktiviertem Browser-Add-on wird die angewählte Webseite nicht im Sicheren Browser geöffnet, sofern die URL im Browser manuell oder mittels Lesezeichen in das Adressfeld eingetragen wurde. Um die Webseite im Sicheren Browser zu öffnen, muss sie über Programmfenster > Sicherer Zahlungverkehr in der Liste direkt ausgewählt werden. Schneller geht es mittels der bei der Installation des Kaspersky-Produkts direkt auf dem Desktop platzierten Verknüpfung "Sicherer Zahlungsverkehr"; sie öffnet sofort die Liste der vorhandenen URL-Einträge. Fehlt die Verknüpfung, kann sie in den "Einstellungen für Sicheren Zahlungsverkehr" erzeugt werden.

 

Option "Modus für vertrauenswürdige Programme"

Dieser in KIS und KTS enthaltene Modus bietet die Möglichkeit, auf dem Computer eine sichere Umgebung zu erstellen, in der nur vertrauenswürdige Programme gestartet werden können. Er ist geeignet für Benutzer, die hauptsächlich eine bestimmte Auswahl von gängigen Programmen nutzen und nur selten neue unbekannte Programme aus dem Internet herunterladen und starten. Im Modus für vertrauenswürdige Programme wird der Start aller Programme gesperrt, die aufgrund bestimmter Kriterien nicht als vertrauenswürdig gelten (z. B. Informationen zu einem Programm aus dem KSN, fehlendes oder ungültiges Zertifikat).

 

Der Modus für vertrauenswürdige Programme ist verfügbar, wenn sich die Systemdateien in Festplatten- oder SSD-Bereichen mit dem Dateisystem NTFS befinden. Ferner müssen die Schutzkomponenten Datei-Anti-Virus, Programmkontrolle und Aktivitätsmonitor aktiviert sein.

 

Sobald der Modus für vertrauenswürdige Programme in der Programmkontrolle (Programmfenster > Zusàtzliche Tools anzeigen > Programmkontrolle) zum ersten Mal aktiviert wird, analysiert das Kaspersky-Produkt die ausführbaren Dateien (exe, dll und weitere) des Betriebssystems und der auf dem Computer installierten Programme. Die Analyse kann je nach Leistungsfähigkeit der Hardware und Umfang der Software mehrere Stunden dauern. Sie kann jedoch im Hintergrund ablaufen. Der Fund von unbekannten Dateien wird getrennt nach Systemdateien und anderen Programmen angezeigt. Anhand der ausführlichen Erläuterung kann man über das weitere Vorgehen entscheiden. Es besteht die Möglichkeit, die Liste der unbekannten Dateien anzeigen zu lassen und dann selektiv über deren Freigabe zu entscheiden. Im Zweifelsfall ist es besser, auf die Aktivierung des Modus für vertrauenswürdige Programme zu verzichten. Die Aktivierung kann jedoch jederzeit wieder rückgängig gemacht werden.

 

 

Entfernungstool kavremvr.exe für Kaspersky-Produkte

 

Achtung: Seit dem 12. Feb. 2015 haben zwei Benutzer gemeldet, dass das Tool das Betriebssystem beschädigt hat (Tastatur und Maus lahmgelegt). Wir wissen jedoch derzeit nicht, ob die Toolversion 1.0.767 oder die jetzt aktuelle 1.0.772 die Ursache ist. Solange wir keine Gewissheit haben, sollte das Tool nur eingesetzt werden, wenn ein genügend aktuelles Backup der Systempartition vorhanden ist.

 

Funktion

Wenn das Tool im Desktop-Modus gestartet wird, ruft es den Windows-Installer-Dienst auf, welcher die Entfernung des Kaspersky-Produkts mit Hilfe des im Ordner C:\Windows\Installer\ gespeicherten Windows-Installer-Pakets xxxxxx.msi durchführt. Nur wenn der Windows-Installer-Dienst nicht verfügbar ist oder das Windows-Installer-Paket fehlt oder beschädigt ist, führt das Tool die Entfernung eigenständig durch. Der Einsatz des Tools im Desktop-Modus macht also nur unter zwei Voraussetzungen Sinn:

a] Die Entfernung des Kaspersky-Produkts ist auf dem üblichen Weg (Start > Alle Programme > Kaspersky... oder Systemsteuerung > Programme) nicht möglich.

b] Es besteht der Verdacht, dass noch Reste früher deinstallierter Kaspersky-Produkte vorhanden sind.

 

Im abgesicherten Modus arbeitet das Tool immer eigenständig, weil der Windows-Installer-Dienst in diesem Modus grundsätzlich nicht verfügbar ist.

 

Das Tool entfernt alle Versionen folgender Kaspersky-Heimanwender-Produkte:

• Kaspersky Anti-Virus

• Kaspersky Internet Security

• Kaspersky PURE / KTS

• Kaspersky Password Manager

• Kaspersky Small Office Security

• Kaspersky Virus Removal Tool (AVPTool)

 

Download

kavremover.zip, Datei in einem Ordner speichern und entpacken.

 

Anwendung

1) Kaspersky-Produkt beenden (sofern dies noch möglich ist; sonst das Entfernungstool im abgesicherten Modus des Betriebssystems ausführen).

2) kavremvr.exe als Admin ausführen.

3) Es erscheint ein Fenster mit einem CAPTCHA-Code (8 Zeichen 0-9, A-F), den man ablesen und eintippen muss. Im darunter liegenden Feld "Es wurden folgende Programme gefunden" werden die auf dem Computer gefundenen Kaspersky-Produkte (in der Regel nur eines) angezeigt. Das zu entfernende Produkt im aufklappbaren Listenfeld auswählen. Falls die Feldüberschrift "Es wurden keine Programme gefunden ..." lautet, man jedoch vermutet, dass noch Programmreste eines früher installierten Produkts vorhanden sind, markiert man im aufklappbaren Listenfeld das vermutlich zu entfernende Produkt.

4) Die Schaltfläche "Löschen" klicken. Darauf startet der Löschvorgang, dessen Ende mit "Löschvorgang abgeschlossen" angezeigt wird.

5) Den Computer wie verlangt neu starten. (Neustart ist zwingend erforderlich.)

6) Das Protokoll des Löschvorgangs (unter Umständen mehrere) wird im Ordner gespeichert, aus dem die Datei kavremvr.exe gestartet wurde. Zudem können im Ordner C:\kleaner.tmp noch temporäre Dateien übrigbleiben; dieser Ordner darf gelöscht werden.

Edited by Galileo 39
Offline-Installer wieder verfügbar

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Ergänzende Hinweise zu KAV/KIS/KTS 2015 MR1 (15.0.1.415)

 

Am 2. Oktober wurde KAV/KIS 2015 MR1 (15.0.1.415) veröffentlicht. Am 25. November wurde das darauf basierende Produkt KTS (15.0.1.415) veröffentlicht.

 

Die Hinweise zur Erstversion gelten auch für das weiterentwickelte Maintenance Release 1 (MR 1).

 

Weitere Versionshinweise und Hinweise zu automatisch installierten Patches:

- KAV: http://support.kaspersky.com/de/10964

- KIS: http://support.kaspersky.com/de/11185

- KTS: http://support.kaspersky.com/de/11422

 

Wichtige Funktionserweiterungen und Verbesserungen in MR1

• Für die Komponenten Datei-AV, Mail-AV und Web-AV und die Untersuchungsaufgaben sind wesentlich erweiterte Einstellungen verfügbar.

• In den Browsern Firefox und IE sind nur noch die KL-Erweiterungen "Sperren von gefährlichen Webseiten" (Content Blocker Plugin), "Sicherer Zahlungsverkehr" (Safe Money Plugin, betrifft nur KIS und KTS) und "Virtuelle Tastatur" (Virtual Keyboard Plugin) eingebettet. Die Funktionen "Anti-Banner" (betrifft nur KIS und KTS) und "Link-Untersuchung" werden durch Skripts ausgeführt. Sowohl die Plugins als auch die Skripts funktionieren unabhängig von Versionsupdates der Browser. Im Browser Google Chrome wird unverändert die Erweiterung "Kaspersky Protection" installiert.

• Verbesserte Funktionalität zur Überwachung des unerlaubten Zugriffs auf die Webcam.

• Verbesserte Funktionalität für die Verwaltung von Programmen: Der Liste der zu überwachenden Programme können jetzt Programme hinzugefügt werden, die noch nie gestartet wurden. Systemprogramme können aus der Liste der verwalteten Programme ausgeblendet werden.

• Die Leistungsfähigkeit des Programms wurde erhöht und der Verbrauch von Computerressourcen wurde optimiert.

• Das Programm (Benutzeroberfläche) startet wesentlich schneller.

• Zahlreiche Fehler wurden korrigiert.

Edited by Galileo 39
Vollständige Überarbeitung

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Ergänzende Hinweise zu KAV/KIS/KTS 2015 MR2 (15.0.2.361)

 

Am 5. Februar 2015 wurden KAV/KIS und KTS 2015 MR2 (15.0.2.361) veröffentlicht.

Die Hinweise zur Erstversion (inkl. Downolad-Links) gelten auch für das weiterentwickelte Maintenance Release 2 (MR 2).

 

Weitere Versionshinweise und Hinweise zu automatisch installierten Patches:

- KAV: http://support.kaspersky.com/de/10964

- KIS: http://support.kaspersky.com/de/11185

- KTS: http://support.kaspersky.com/de/11422

 

Wichtige Funktionserweiterungen und Verbesserungen in MR2

• Unter Windows 7 und 8 ermöglicht die Sprungliste (Kontextmenü) des Kaspersky-Taskleistensymbols neu den Zugriff auf Untersuchungsaufgaben, Datenbank-Update, Tools und Einstellungen.

• Die Fortschrittsanzeige in der Taskleiste zeigt den Stand von Untersuchungs- und Updateaufgaben.

• Die Komponente Sicherer Zahlungsverkehr verifiziert die Zertifikate von Banken, Zahlungssystemen und Kaspersky-Lab-Diensten.

• In der Windows-Ereignisanzeige enthält das Kaspersky Event Log nun auch Status- und Fehlereinträge für den Sicheren Browser.

• Das Verfahren für das künftige automatische Upgrade der Programmversion wurde verbessert.

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