Jump to content
Sarek HL

EndpointSecurity for Business Select: Komponenten ohne zentrale Verwaltung nutzbar?

Recommended Posts

Hallo zusammen,

kann ich mit einer Lizenz "Kaspersky EndpointSecurity for Business Select" die beiden Komponenten "EndpointSecurity für Windows", "Kaspersky Endpoint Security 10 for Mac" und "Kaspersky Security for Windows Server" auch direkt installieren, das heißt ohne die zentrale Verwaltungskonsole?

Es handelt sich bei uns (Kirchengemeinde) nur um drei Clients und einen Server, aber trotzdem ist halt "EndpointSecurity for Business Select" das günstigste Paket, weil wir da einen Charity-Rabatt bekommen. Zudem ist einer der Clients ein MAC und hängt ohnehin nicht an dem Server mit dran ...

Share this post


Link to post

Guten Morgen Sarek HL,

 

willkommen im Forum! (auch wenns vermutlich ein dopplter User ist) :-)

Grundsätlich kann man das schon machen - aber ob man das möchte ist ne ganz andere Frage...
Man kann händisch Lizenzen reindrehen, lokale Einstellungen konfigurieren usw.
Die Mindestmenge bei den Lizenzen müsste btw. 5 Stk. sein.

Für solche Fälle wurde eigentlich Kaspersky Endpoint-Security Cloud geschaffen - oder du suchst dir einen Kaspersky (MSP) Managed Service Provider
Alternativ gäbe es auch noch die Small Office-Security...

MfG
Grodomin

Share this post


Link to post

Ja, das mit dem doppelten Account stimmt vermutlich ... aber ich weiß nicht mehr, unter welcher eMail-Adresse ich "SarekHL" (ohne Leerzeichen) registriert habe und finde das Passwort nicht wieder :-(

Was meinst Du mit "Lizenzen reindrehen"? Kann ich ein Einzelprodukt nicht mit der Seriennummer von EndpointSecurity aktivieren? Wenn nein, wie kann ich die Lizenzen denn "reindrehen"?

Cloud finde ich übrigens immer ein schwieriges Thema. Wer weiß, was da an Daten das Haus verlässt, was eigentlich im Haus bleiben sollte. Wir deaktivieren auch grundsätzlich das "Kaspersky Security Network".

Und ja, ich weiß, dass es die SmallOfficeSecurity gibt. Dafür gibt es aber offenbar keinen Charity-Rabatt - oder unser Händler hat uns falsch informiert. Und eine Mindestmenge gibt es da auch.

Share this post


Link to post

Guten Morgen Sarek HL,

die einfache Antwort lautet - ja, du kannst die Business Select -Lizenzen auch direkt in der Endpoint Security einpflegen, ohne Security Center! Dass dir dann ein zentrales Management fehlt versteht sich von selbst, was aber bei drei Clients auch zu verkraften ist. ;-)

 

Gruß Tom

Share this post


Link to post

Alles eine Frage der Konfiguration :-P

Auch in den Kaspersky Enterprise Produkten gibt es einen Knopf mit dem du händisch einen Key / eine Lizenzdatei einfügen kannst - im KES unten rechts im KS4WS links.

Share this post


Link to post
vor einer Stunde schrieb Grodomin:

Alles eine Frage der Konfiguration :-P

Auch in den Kaspersky Enterprise Produkten gibt es einen Knopf mit dem du händisch einen Key / eine Lizenzdatei einfügen kannst - im KES unten rechts im KS4WS links.

 

Also alles ganz normal und auf dem direkten Weg. Bei "reindrehen" hatte ich schon befürchtet, man bräuchte einen Workaround.

Und @thommy4779, es stimmt: Bei drei Clients kann ich die fehlende zentrale Verwaltung gut verschmerzen.

Share this post


Link to post

 

vor 6 Stunden schrieb Sarek HL:

.... Wir deaktivieren auch grundsätzlich das "Kaspersky Security Network".

Warum?
KSN solltet ihr unbedingt aktivieren!

Grüße
Alex

Share this post


Link to post
vor 54 Minuten schrieb alexcad:

KSN solltet ihr unbedingt aktivieren!


Damit unsere Dateien nach Russland geschickt werden? Es gab da, wenn ich mich richtig erinnere, 2017 einen Vorfall, wo Daten eines amerikanischen Regierungsmitarbeiters durch das KSN kompromittiert wurden. Also mal schauen, vielleicht wenn Russland irgendwann mal wieder eine Regierung hat, die sich an internationales Recht hält. 

Das soll übrigens kein Russlandbashing sein - einer amerikanischen, türkischen, polnischen, ungarischen, (...) Cloud würde ich derzeit genauso wenig trauen ...

Edited by Sarek HL

Share this post


Link to post

@Sarek HL

der amerikanische Vorfall war in etwa, dass ein Geheimdienstmitarbeiter hochsensible Daten mit nach Hause auf seinen Privat PC genommen hat - dort hatte er ein gecracktes Office laufen gehabt und über das Verhalten des Cracks hat die Internetsecurity (Heimanwender) dann Namen und Hashwerte laufender Applikationen ausgewert... - die Geschichte geht noch ein wenig weiter, wer weiss was aus dem Mitarbeiter geworden ist...

Der ganze Hype war doch mehr Politik als alles andere...
Es gibt eine Unbedenklichkeitserklärung seitens BSI gegenüber Kaspersky - und denen traue ich schon :-)

Wie auch immer, Kaspersky hat daraus gelernt und eröffnet ein "Transparency Center" in der Schweiz und dann gehen die Daten maximal dahin.

https://www.kaspersky.com/blog/swiss-assembled-security/22378/?slow=1/

Was Alex damit sagen wollte ist einfach nur, dass ihr mit dem Abschalten des KSN euer merklich Schutzniveau senkt.
Wenn man sich dessen bewusst ist
Hier nochmal die Funktionsweise von KSN:

Quelle: https://www.kaspersky.com/blog/kaspersky-security-network-explained/8657/

Comix-clowd-Main.jpg

Share this post


Link to post
vor 3 Minuten schrieb Sarek HL:


Damit unsere Dateien nach Russland geschickt werden? Es gab da, wenn ich mich richtig erinnere, 2017 einen Vorfall, wo Daten eines amerikanischen Regierungsmitarbeiters durch das KSN kompromittiert wurden.

Da spricht jetzt eher Unwissenheit oder zumindest ein ungesundes Halbwissen.

Es werden keine Dateien übermittelt. Übermittelt werden Hash-Werte und u. U. Teile ausführbarer Programme. Mit KSC10SP3 und KES11 lässt sich das auf die Übermittlung bzw. die Abfrage von Hash-Werten beschränken. 

Und es wurden keine Regierungsmitarbeiter "kompromittiert": ein NSA-Mitarbeiter war so blöd auf seinem privaten Rechner mit installiertem KIS einen NSA-Trojaner zu testen. Woraufhin Kaspersky zu recht angeschlagen und Teile des Programm-Codes des NSA-Trojaners zur weiteren Analyse an das KSN übermittelt hat. Zu keiner Zeit sind Informationen an die russische Regierung geflossen. 
Aufgeflogen ist das Ganze, da zu dieser Zeit Kaspersky durch den israelischen Geheimdienst kompromtittiert war und dieser Screenshots von der Code-Analyse an die NSA übermittelt hat. Ein Umstand, den ich tatsächlich für bedenklich halte.

Siehe dazu auch https://www.kaspersky.de/about/transparency

Grüße
Alex

Share this post


Link to post
vor 11 Minuten schrieb Grodomin:

@Sarek HL

Der ganze Hype war doch mehr Politik als alles andere...

Bei Putin ist jede Vorsicht angebracht ...

 

Zitat

Es gibt eine Unbedenklichkeitserklärung seitens BSI gegenüber Kaspersky - und denen traue ich schon :-)

Wie auch immer, Kaspersky hat daraus gelernt und eröffnet ein "Transparency Center" in der Schweiz und dann gehen die Daten maximal dahin. 

Ja ok, dem BSI traue ich da auch.

Heißt "eröffnet ein Center in der Schweiz", dass das noch passieren wird? Oder ist das jetzt schon so?

Edited by Sarek HL

Share this post


Link to post
Am 15.6.2018 um 08:06 schrieb thommy4779:

die einfache Antwort lautet - ja, du kannst die Business Select -Lizenzen auch direkt in der Endpoint Security einpflegen, ohne Security Center!

 

Hm, ich habe das gerade getestet, aber leider erfolglos. Folgendes Szenario:

  1. Ich habe auf einem Testrechner Windows Server 2008 Standard installiert
  2. Ich habe bei Kaspersky eine Testversion "Kaspersky EndpointSecurity for Business Select" registriert
  3. Ich habe hier "Kaspersky Security 10 für Windows Server" heruntergeladen und auf dem Testrechner installiert
  4. Ich habe in der Lizenzverwaltung der "Konsole von Kaspersky Security" den Aktivierungscode der Testversion eingetragen

----->  Ich bekomme einen "Fehler beim Aktivieren", der leider nicht näher spezifiziert wird.

 

Wo liegt der Fehler?

Edited by Sarek HL

Share this post


Link to post
vor 6 Stunden schrieb alexcad:

Versuche es mal mit einer Schlüssel-Datei. Den Aktivierungscode kannst du hier umwandeln lassen:
https://keyfile.kaspersky.com/de

PS: hier noch ein aktueller Artikel zu dem Thema "Kaspersky und die Politik"
https://www.heise.de/security/meldung/Analyse-EU-gegen-Kaspersky-Es-geht-um-Politik-nicht-Fakten-4084857.html

 

Das mit der Schlüsseldatei hat geklappt.

Was das Thema Kaspersky und Politik angeht:   Kaspersky vertraue ich durchaus. Aber Putin und seinen Geheimdienst-Hackern traue ich (genau wie Trump und der NSA) alles zu, nur dass Russland eben noch viel weniger ein Rechtsstaat ist als es die USA sind. Und solange der KSN-Server in Russland steht und meine Daten womöglich durch das russische Äquivalent des DE-CIX geleitet werden, ist das eben nicht vertrauenswürdig.

Edited by Sarek HL

Share this post


Link to post

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.

Guest
Reply to this topic...

×   Pasted as rich text.   Paste as plain text instead

  Only 75 emoji are allowed.

×   Your link has been automatically embedded.   Display as a link instead

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.


×
×
  • Create New...

Important Information

We use cookies to make your experience of our websites better. By using and further navigating this website you accept this. Detailed information about the use of cookies on this website is available by clicking on more information.