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R.Haenlein

DVR-Studio HD3 (Haenlein-Software) Kein Start (PURE 3.0 Fehler)

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Hallo,

 

wir sind eine kommerzielle Firma für Videobearbeitungssoftware (www.Haenlein-Sofware.com). Wir vertreiben unsere Produkte seit über 10 Jahren und unsere Seite hat über 10.000.000 Besucher.

Unsere Produkte und unser Website tragen ein gültiges Sicherheitszertifikat und kommunizieren per SSL Verbindung.

 

Wenn man Kaspersky PURE 3.0 TOTAL SECURITY installiert hat, so ist kein Programmstart unseres Top Produkts DVR-Studio HD3 mehr möglich. Dies wurde uns von unseren Kunden mehrfach gemeldet. Erst nach der Deinstallation ist die Funktion sofort wieder gegeben.

 

Der Scanner weist unser DVR-Studio HD3 als VERTRAUENSWÜRDIG aus. Es gibt keinerlei Rückmeldungen seitens der Software, dass der Programmstart verhindert wird.

 

Hier zwei Meldungen unserer Kunden aus unserem Forum:

http://forum.haenlein-software.com/viewtop...?p=35140#p35140

Hallo.

Ich habe den EINDEUTIGEN BEWEIS! Reproduzierbar! Kasperski PURE 3.0 (beinhaltet Internet Security 2014) verhindert den Start von DVR-Studio HD! Ich habe, während Kasperski noch über meinen PC wachte, DVR-Studio HD gestartet bzw. versucht zu starten - wie mehrmals zuvor blieb es beim Starticon hängen. Während dessen habe ich im Netzwerkmonitor von PURE 3.0 (ist so ne Funktion innerhalb der Suite) geschaut, was da abgeht. Da erscheint auch der Startprozeß von DVR-Studio HD für 1-2 Min. Danach verschwindet dieser Eintrag. Wie ich Ihnen schon sagte, brachte auch das Abschalten der SSL-Überprüfung nix. Trotzdem Kasperski das Programm DVR-Studio HD als "vertrauenswürdig" einstufte, startete es nicht. Und jetzt kommt's: WÄHREND DVR-Studio HD immer noch versuchte zu starten, habe ich den De-Installationsprozeß für KASPERSKI PURE 3.0 eingeleitet. Und siehe da: NOCH WÄHREND des Deinstallationsprozesses startete DVR-Studio HD 3.09.2 wie gewohnt! Und das habe ich noch weitere 2 mal reproduziert. Also eindeutiger geht's wohl nicht! Ich werde mich auch bei Kasperski beschweren, denn es kann ja wohl nicht Sinn und Zweck eines solchen Schutzprogrammes sein, dass ich auf DVR-Studio HD verzichten muss bzw. jedesmal Kasperski deinstallieren muss, um DVR-Studio benutzen zu können. So. Habe fertig mit KASPERSKI !

 

http://forum.haenlein-software.com/viewtop...?p=35128#p35128

Also ich hatte das schon vorher alles probiert, hatte nichts geholfen.

Jetzt habe ich Kaspersky komplett deinstalliert und GData installiert.

Jetzt läuft es wieder.

Vielen Dank!!!!!!!

 

Für alle die es selbst testen möchten. DVR-Studio HD3 kann man kostenfrei für 30 Tage hier laden und verwenden.

>>> Zur Downloadseite (Bitte dort auf "Software und Produkte" klicken.)

 

Da unsere Produkte verschlüsselt sind und eine Funktion nur mit Kontakt zu unserem Server funktioniert haben wir so einigen Stress mit Virenscannern. Beim Problemen beim Programmstart verlinken wir deshalb schon zu dieser Seite:

http://forum.haenlein-software.com/viewtop...f=50&t=5834

Jeder Vorfall ist hier auch in unserem Forum verlinkt.

 

Ich habe mich auch an Maik Morgenstern (www.AV-Test.com) gewandt, der als Testinstitut auch Kontakt zu Ihrer Zentrale in Moskau aufnehmen will.

 

Wegen der starken Verbreitung Ihrer Software möchte ich Sie bitte, möglichst schnell zu reagieren, denn Tester, die unsere Produkte verwenden möchten gehen uns verloren, weil jeder denken muss, dass unser Produkt nicht startet.

 

Ich hoffe, dass ein Supporter hier auch liest und Kontakt mit mir aufnimmt +0049 6198 5790170 oder per Mail an Support@Haenlein-Software.com.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Haenlein

 

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Hallo.

Von mir stammt der zuerst genannte Bericht "EINDEUTIGER BEWEIS", den Hr. Haenlein gepostet hat.

Unter dieser Voraussetzung kann ich PURE 3.0 nicht mehr einsetzen, obwohl es noch 190 Tage lizenziert ist! Ich will doch nicht jedesmal deinstallieren und wieder neu installieren...

Ich wünsche, dass diese Blockade beseitigt wird!

Mit freundlichen Grüßen

W. Böhm

 

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Hallo und Willkommen im Forum,

 

eigentlich wäre in solchen Fällen eine direkte Kontaktaufnahme mit dem Support sinnvoll. Im Benutzerforum lesen nicht immer Kaspersky-Mitarbeiter mit.

 

Ich habe versucht den Fehler zu reproduzieren. Auf meinem System (Windows 8.1, 64 bit, Kaspersky PURE 3.0) habe ich DVR-Studio HD 3.09 installiert. Die Software startete problemlos.

 

Wenn ich es richtig verstanden habe, wird ein Zusammenhang mit der Untersuchung von SSL-Verbindungen vermutet. Dann müsste es aber normalerweise nach Deaktivieren von PURE funktionieren. Laut den Problembeschreibungen hilft nur eine Deinstallation von PURE, was auf einen tiefergehenden Konflikt hinweisen kann.

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Hallo,

 

eigentlich wäre in solchen Fällen eine direkte Kontaktaufnahme mit dem Support sinnvoll. Im Benutzerforum lesen nicht immer Kaspersky-Mitarbeiter mit.

Dann sollte mal auch einer ans Telefon gehen. Ich hatte es mehrfach versucht und nach über einer Stunde Wartezeit keinen erreicht. :bravo:

Dafür habe ich beim letzten Versuch vom Anrufbeantworter kurz nach 17:00 Uhr gesagt bekommen: "Sie rufen außerhalb unserer Geschäftszeiten an"

Nennt Kasypersky so was Service?

 

Ich habe hier besseres zu tun als ständig am Telefon zu hängen.

 

Ich hatte am 14.2.14 das Thema im Forum gepostet und zudem ist Ihre Zentrale von Maik Morgenstern von der Fa. AV Test angeschrieben worden:

 

Am 13.02.2014 um 13:42 schrieb Maik Morgenstern <****@av-test.de>:

Hallo Herr Haenlein,

ich bin erst seit heute wieder im Büro, daher die späte Antwort.

Ich werde mich direkt an die Zentrale in Moskau wenden und das Problem schildern. Mal sehen was Kaspersky dann tut.

 

Viele Grüße,

Maik

 

@JanRei,

ich kann nicht sagen was bei den Kunden auf deren PCs los ist und was an der Scannersoftware faul ist, aber FAKT ist, dass mehrere Kunden mir dieses Problem gemeldet haben.

 

Ich kann es auch hier nicht selbst testen, denn der Demozeitraum ist abgelaufen und neben dem ganzen Ärger bin ich nicht bereit auch noch eine Lizenz zu kaufen, nur um es mal zu testen.

 

Übrigens: Hier hat sich KEINER gemeldet.

 

Wäre wirklich nett, wenn sich jemand mal diesem Thema annehmen könnte. Ich schau mir diese Hinhalte-Taktik nicht mehr lange an. FAKT ist: Ihr Bug behindert unseren Verkauf und kostet unsere Supportzeit.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Haenlein

 

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FAKT ist: Ihr Bug behindert unseren Verkauf und kostet unsere Supportzeit.

Hi,

 

nur um mögliche Mißverständnisse aufzuklären: dies hier ist ein User-helfen-Usern-Forum und der wesentliche FAKT ist, dass es nicht UNSER oder MEIN Bug ist, den sie da beklagen, sondern ein Bug, den Sie mit einem Produkt der Firma Kaspersky Lab in Verbindung bringen.

 

Schon JanRei hat die direkte Kontaktaufnahme mit dem KL-Support empfohlen.

 

Wenn da niemand ans Telefon geht, könnte man sich damit zufrieden geben. Man kann aber auch an die Verantwortlichen von KL Deutschland schreiben. Diese ergeben sich aus dem Impressum der Deutschen Website von KL (--> http://www.kaspersky.com/de/impressum ).

 

Bye.

KM

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Meines Erachtens können hier mehrere Probleme eine Rolle spielen:

1) Wenn die Untersuchung verschlüsselter Verbindungen aktiviert ist, funktioniert DVR-Studio nicht korrekt oder zeigt Fehlermeldungen.

2) DVR-Studio kann nicht gestartet werden, bis das Kaspersky-Produkt deinstalliert wurde.

 

Zum 1. Problem:

Hierzu haben Sie in Ihrem Forum ein eigenes Thema verfasst. Um den Netzwerkverkehr zu untersuchen, arbeiten Kaspersky-Produkte als Proxy. Wenn eine Anwendung eine zu untersuchende Verbindung aufbauen möchte, baut das Produkt seinerseits eine Verbindung zum Server auf. Dabei werden Anfragen und Antworten auf mögliche unerwünschte Inhalte untersucht. Wird etwas entsprechendes gefunden, wird die Anfrage blockiert oder die Antwort gegebenenfalls durch einen Hinweis ersetzt. Andernfalls werden die Inhalte an die Gegenseite weitergeleitet.

Standardmäßig wird verschlüsselter Datenverkehr nicht untersucht und direkt weitergeleitet. Wenn jedoch die Untersuchung geschützter Verbindungen aktiviert ist, muss sich das Kaspersky-Produkt wie soeben beschrieben in die Verbindung einklinken. Dabei wird das Zertifikat vom Server durch ein eigenes Zertifikat ersetzt. Damit der Benutzer deswegen nicht jedes Mal einen Zertifikatsfehler angezeigt bekommt, wird das Zertifikat als vertrauenswürdige Zertifizierungsstelle in Windows und den gängigen Browsern hinterlegt. Aber je nachdem wie gründlich eine Anwendung das Zertifikat prüft, wird dieses nicht akzeptiert und die Verbindung schlägt fehl.

 

Dieses Problem im Zusammenhang mit DVR-Studio kann ich reproduzieren. Wer die Unteruschung geschützter Verbindungen verwenden möchte, kann DVR-Studio als vertrauenswürdiges Programm zu den Ausnahmen hinzufügen und dort von der Untersuchung des verschlüsselten Datenverkehrs ausnehmen. Ansonsten scheint die Vorabversion 3.09.3 den Konflikt in der Tat zu beheben.

 

Zum 2. Problem:

In einem Problembericht wurde erwähnt, dass DVR-Studio selbst dann nicht startet, wenn es zuvor deaktiviert wurde oder der automatische Start deaktiviert wurde. Dann ist der Selbstschutz zwar noch aktiv, um unerlaubte Zugriffe auf das Kaspersky-Produkt zu verhindern. Aber ansonsten werden die Aktivitäten von gestarteten Anwendungen nicht mehr überwacht. Auch der Datenverkehr wird dann nicht untersucht. Daher scheint mir in diesem Fall ein eigenständiges Problem vorzuliegen, das möglicherweise mit der Systemkonfiguration zusammenhängt.

 

Es tut mir leid, dass meine vorige Antwort nicht befriedigend war. Ich nehme das Problem durchaus ernst. Aber da ich das Problem selbst nicht reproduzieren kann und auch keinen direkten Ansatz für die Problemlösung sehe, kann ich da leider momentan nicht so viel tun. Als weitere Vorgehensweise schlage ich vor, betroffenen Kunden die Kontaktaufnahme mit dem Support zu empfehlen. Die Kontaktinformationen und Supportzeiten befinden sich auf dieser Seite: http://support.kaspersky.com/de/b2c. Es könnte vielleicht auch hilfreich sein, wenn sich betroffene Anwender melden könnten. Wie ich sehe, haben Sie bereits in Ihrem Forum darauf hingewiesen.

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Hallo JanRei,

 

ich hab den Rat befolgt und versucht den Support telefonisch zu erreichen. Nach über einer Stunde kein Durchkommen.

Ich habe mir danach über Maik Morgenstern dem CTO von AV-Test (www.av-test.org) Kontaktdaten zu Marco Preuss von Kaspersky besorgt und Ihm eine Mail geschrieben. Wie mir Mike sagte ist er auch sein Ansprechpartner bei Kaspersky. Schauen wir mal was nun passiert...

 

Hier noch eine aktuelle Rückmeldung von einem Kunden von uns:

 

Hallo Herr Haenlein,

vielen Dank für Ihre Informationen, sie haben mich auf den richtigen Weg geführt. Dabei habe ich festgestellt, dass ich doch etwas in der Einstellung im Kaspersky 14 geändert hatte, und zwar im Menü „Netzwerkeinstellungen“ von „Sichere Verbindungen untersuchen, wenn die Kindersicherung aktiviert ist“ auf „Sichere Verbindungen immer untersuchen“ (das Problem sitzt letztendlich doch immer wieder vor dem Monitor). Wenn die erstgenannte Auswahl gewählt ist, wird DVR-Studio nicht gesperrt; bei der zweitgenannten Einstellung wird DVR-Studio gesperrt.

Sie dürfen diese Erkenntnisse gerne weitergeben.

 

Beste Grüße,

T*** M****

 

Das was Sie hier schreiben, halte ich für sehr bedenklich:

 

Dabei wird das Zertifikat vom Server durch ein eigenes Zertifikat ersetzt. Damit der Benutzer deswegen nicht jedes Mal einen Zertifikatsfehler angezeigt bekommt, wird das Zertifikat als vertrauenswürdige Zertifizierungsstelle in Windows und den gängigen Browsern hinterlegt. Aber je nachdem wie gründlich eine Anwendung das Zertifikat prüft, wird dieses nicht akzeptiert und die Verbindung schlägt fehl.

 

Ist auf dem PC bereits unbemerkt ein Virus am Werk, der dieses Schwachstelle kennt, so könnte ein Verbindungsaufbau zu einer Bank von einem Virus auf einen Hacker-Server umgeleitet werden. Geht der Kunde dann wie gewohnt zu seiner Bankseite und und macht ein Login, brauch ich kein Fachmann zu sein, um zu wissen was das für Folgen hat... :dash1:

 

Bevor nun einer meint, so was gibt es nicht, der soll das hier lesen:

http://forum.haenlein-software.com/viewtop...?p=35084#p35084

 

Ein Kunde meldete uns, dass DVR-Studio HD3 nach längerer Nichtverwendung nicht mehr starten wollte.

Zuerst sind wir von einer veralteten Version ausgegangen, aber als es danach immer noch nicht ging und es auf seinen Wunsch hin auf seinem PC näher untersuchten, stellten wir fest, dass sich auf dem Kunden-PC das Tool Fiddler eingenistet hatte.

Jeder SSL Zugriff wurde vom Fiddler auf ein eigenes SSL Zertifikat umgestellt. Auf der Liste wurden von uns zig SSL Verbindungen gefunden, darunter auch wirklich sicherheitsrelevante Verbindungen zu Banken.

 

Der Fiddler wirkte sich bei DVR-Studio HD3 so aus, dass unsere Programm das bemerkt hat und den Verbindungsaufbau mit dem Server verweigert hat. DVR-Studio HD3 hat somit den Kunden durch seine Verweigerung alarmiert, dass da was faul ist.

 

Sein Virenscanner G-Data und auch der McAffee gaben nichts von sich....

Hier seine Mail:

Zitat:

Hallo Ralf,

 

nachdem mir bei G-Data versichert wurde, dass Fiddler auf keinen Fall im Zusammenhang mit dem Virenschutz installiert worden ist, wurde die Ursache im Browser selbst gefunden.

Dort hatte sich das Programm "Nationzoom" eingenistet, was nach weiterer Auskunft von G-Data eben ein Programm ist, das nicht durch den Virenscan gestoppt wird und zumeist mit der Installation anderer Programme auf den Rechner geholt wird.

Darauf ist wohl auch das Auftauchen von Fiddler zurückzuführen. Im Zeitraum seit Anfang Januar wurde hier außer DVR-Studio lediglich eine aktuelle Version des (vermeintlich sicheren) Adobe Flash Players installiert; allerdings wurde ja in unserer gemeinsamen Online-Reparatursession (hierfür nochmals herzlichen Dank) festgestellt, dass sich neben G-Data noch ein McAffee-Virenschutz auf meinem Rechner befand, der sich tatsächlich mit der Aktualisierung des Adobe Acrobat Readers eingeschlichen hatte.

Ich werde also in Zukunft selbst als "sicher" eingestuften Webseiten nicht mehr blind vertrauen und Aktualisierungen nur noch von meinem Techniker durchführen und prüfen lassen.

 

Nach dem Zurücksetzen des Rechners auf Stand 6. Januar 2014 waren alle schädlichen Dateien (Fiddler und Nationzoom) verschwunden, seitdem läuft auch DVR-Studio völlig problemlos und absolut zufriedenstellend.

Nochmals vielen Dank für Ihren Support, ich werde Sie in jedem Fall weiterempfehlen!

 

Beste Grüße

 

Klaus S****

 

Nun soll mir mal einer erzählen, dass es keinen Sinn macht von einem Programm mit Internetverbindung das Ziel auf sein Sicherheitszertifikat zu überprüfen. Unser Kunde wurde erst durch unserer Prüfung auf sein Problem aufmerksam gemacht.

 

Wir halten es deshalb für eine sehr sinnvoll Prüfung. Genau das wird aber aktuell durch Kaspersky verhindert. Sollten wir nun gezwungen werden diese Prüfung aufzuweichen oder zu verändern, nur weil Kaspersky an Sicherheitszertifikaten hand anlegt, so kann man schon als einen Rückschritt bei der Sicherheit bezeichnen. :bravo:

 

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Haenlein

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Eine Schwachstelle ergibt sich aus der Untersuchung geschützter Verbindungen nicht direkt. Wenn diese aktiviert ist, überprüft das Kaspersky-Produkt, ob der Server ein gültiges Zertifikat präsentiert hat. Wenn das Zertifikat nicht verifiziert werden kann, erhält der Anwender einen entsprechenden Hinweis. Er kann den Verbindungsaufbau abbrechen oder trotzdem zulassen.

 

Allerdings kann die Untersuchung dazu führen, dass Fehler beim Aufbau verschlüsselter Verbindungen auftreten. Dies ist insbesondere der Fall, wenn Anwendungen auf einen eigenen Zertifikatsspeicher zurückgreifen oder ein bestimmtes Zertifikat erwarten. Bei dieser Vorgehensweise lässt sich das nicht wirklich vermeiden.

 

Wenn der Computer mit Schadsoftware infiziert ist, kann man damit ohnehin kaum sicheres Online-Banking oder ähnliches durchführen. Die Schadsoftware kann Systemfunktionen oder den Browser so manipulieren, dass der Benutzer dies nicht bemerkt.

 

Ich denke, dass eine ausführliche Überprüfung des Zertifikats sinnvoll sein kann. Wenn dies jedoch fehlschlägt, sollte es meines Erachtens an den Benutzer entsprechend kommuniziert werden. Damit kann auch die Suche nach der Problemursache vereinfacht werden.

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Dies ist insbesondere der Fall, wenn Anwendungen auf einen eigenen Zertifikatsspeicher zurückgreifen oder ein bestimmtes Zertifikat erwarten. Bei dieser Vorgehensweise lässt sich das nicht wirklich vermeiden.

 

Lässt such schon machen, wenn man es will:

 

Man muss lediglich die Anfrage des Programms, so wie sie ist zurückhalten und nach erfolgter Überprüfung erneut zum Server schicken. Es macht keinen Sinn, dass Kaspersky dazwischen geschaltet bleibt. Gerade wenn das eine sicherheitsrelevante Verbindung mit meiner Bank ist, hat der Scanner sich völlig raus zu halten.

 

In dem Fall gäbe es auch keinen Stress mit Programmen die das Zertifikat prüfen.

 

Hier wieder einen Kunden den Kasperky los ist:

 

Am 03.03.2014 um 20:37 schrieb We*** Sü**** <we***.sue***@****.at>:

 

Hallo Ralf Haenlein und Team,

besten Dank für die gewohnt schnelle Antwort !

 

Kaspersky war auf meinem Medion-Laptop vorinstalliert. Hatte ich gleich nach dem Laptop-Kauf gelöscht und durch AVIRA ersetzt. Dort funktioniert auch jetzt wieder Ihre Software nach der Rückführung der Lizenz.

 

Auf dem neuen Desktop (seit 1.3.) mit Windows7 (zur Zeit noch nicht registriert) war kein Kaspersky vorgeschlagen, daher hatte ich AVIRA Freeware installiert.

 

Erst danach hatte ich andere Programme wie DVR-Studio HD 2 installiert.

 

beste Grüße, We*** Sü***

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Meines Erachtens wäre bei dieser Vorgehensweise keine Untersuchung des Datenverkehrs mehr möglich.

1) Dauert die Untersuchung sehr lange und wird dabei die Anfrage des Programms zurückgehalten, bricht dieses die Verbindung möglicherweise ab.

2) Die Anfrage müsste zwei Mal an den Server gesendet werden. Für Serverbetreiber könnte dies unerwünscht sein. Abgesehen davon muss die erste (untersuchte) Antwort nicht mit der zweiten (direkten) Antwort übereinstimmen. Möglicherweise war die erste Antwort in Ordnung und beim zweiten Mal war unerwünschter Inhalt dabei.

3) Es kann nur die erste Anfrage bei einer Verbindung untersucht werden. Wird dieselbe Verbindung für mehrere Anfragen verwendet, bekommt dies das Produkt nicht mehr mit.

4) Selbst dies funktioniert nur, wenn die Anfrage alle benötigten Informationen enthält. Bei den meisten Protokollen müssen mehrere Informationen ausgetauscht werden, bevor die Datenübertragung beginnt.

5) Wurde unerwünschter Inhalt gefunden, tauscht das Produkt die Serverantwort aus beispielsweise durch einen entsprechenden Hinweis. Bei einer verschlüsselten Verbindung müsste das Produkt auch verschlüsselt antworten. Dann bleibt nur, die Verbindung abzubrechen.

 

Aber ich könnte mir vorstellen, dass dies bereits vorher scheitert. Wenn das Produkt nicht bereits in den Verbindungsaufbau (etwa dem Handshake bei TLS) eingreift, steht die verschlüsselte Verbindung zwischen Programm und Server bereits, bevor die ersten Nutzdaten übertragen werden. Damit habe ich mich nicht detailliert auseinandergesetzt.

 

Die zitierte Mail hilft mir leider nicht so recht weiter, da sie keinen Hinweis auf die Problemursache enthält.

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Hallo JanRei,

 

Kaspersky kann in der stehenden Verbindung eh nichts mitlesen, denn diese ist SSL verschlüsselt. Im anderen Fall würde das bedeuten, dass Kaspersky alles bei eine Bank-Überweisung mitlesen kann.

 

Logische Folge:

Es reicht aus die Anfrage zurückzuhalten und lediglich selbst das Ziel aufzurufen. Das Zertifikat des Servers ist sehr schnell abgefragt, denn dazu bedarf es keiner großen Kommunikation. Zudem macht das der Scanner eh schon. Folglich ist Punkt 1 kein Argument.

 

Die Anfrage müsste zwei Mal an den Server gesendet werden. Für Serverbetreiber könnte dies unerwünscht sein.

Ob das einmal oder x-Mal erfolgt, belastet den Server kaum. Ich habe einige hundert GB Traffic pro Monat. Glauben Sie ernsthaft, dass eine Zertifikatsanfrage da etwas ausmacht? :b_lol1:

 

Möglicherweise war die erste Antwort in Ordnung und beim zweiten Mal war unerwünschter Inhalt dabei.

Wenn erst mal die SSL Verbindung steht, könnte ALLES am Scanner vorbei übertragen werden. Oder lest Ihr da doch mit? :angry:

 

Bei den meisten Protokollen müssen mehrere Informationen ausgetauscht werden, bevor die Datenübertragung beginnt.

Wozu? Prüft das Zertifikat. Nach dem Verbindungsaufbau per SSL IST EH ALLES VERSCHLÜSSELT UND DA VERBITTE ICH MIR, DASS DANN NOCH EINER MITLIEST !!! Für unsere Produkte ist mir das egal, aber was ich mit meiner Bank mache geht keinen was an. Ich denke, da stimmen alle hier mir zu.

 

Dann bleibt nur, die Verbindung abzubrechen.

Vollkommen korrekt !

Hat das Ziel ein gültiges Zertifikat => Alles OK

Hat das Ziel KEIN Zertifikat => Erst gar kein Verbindungsaufbau. Punkt, Aus, ENDE DER KOMMUNIKATION.

 

Sind wir mal ehrlich: Es geht darum einen dingfest zu machen. Ein gültiges Zertifikat ist einem Besitzer eindeutig zugeordnet. Kaspersky ist an dem Punkt raus, wenn dieser Besitzer feststellbar ist.

 

Das ist unser Zertifikat:

Zertifikat.png

 

Der Aussteller ist einer der Marktführer: GeoTrust Global CA

Das ist der Aussteller der auch Google sein Zertifikat ausstellt.

Zudem wir ein Zertifikat immer nur für 3 Jahre ausgestellt und kostet eine Firma viel Geld.

 

Alles dafür, dass Firmen wie Kaspersky dennoch nicht diesen Zertifikaten vertrauen.

Für was also?

Das kann es doch nicht sein?

Was ist denn der nächste Schritt?

Vielleicht ein weiteres kostenpflichtiges Kaspersky-Zertifikat, dass man Ruhe von diesen geschäftsschädigenden Blockaden hat?

 

Davon angesehen: Der Kaspersky-Support hat den Fehler erkannt und mir das geschickt:

 

Am 05.03.2014 um 10:02 schrieb Kaspersky Lab Support <b2csupport@kaspersky.de>:

 

Sehr geehrte® Kunde ,

für den Fall wurde ein Bug eröffnet. Leider habe ich noch keine Info wann dieser behoben sein wird.

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

Dennis Reh***

 

Ihr Kaspersky Support-Team

Kaspersky Labs GmbH - Despag-Straße, 3 - 85055 Ingolstadt - Germany

Geschäftsführer: Holger Suhl - Amtsgericht Ingolstadt: HRB 3527

Web: www.kaspersky.de | http://support.kaspersky.de

 

Sie können mir glauben, dass ich an dem Thema dran bleiben werde...

 

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Haenlein

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Die zitierte Mail hilft mir leider nicht so recht weiter, da sie keinen Hinweis auf die Problemursache enthält.

 

Schreiben Sie an Ralf@Haenlein-Software.com. Ich schicke alles zurück.

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Kaspersky kann in der stehenden Verbindung eh nichts mitlesen, denn diese ist SSL verschlüsselt. Im anderen Fall würde das bedeuten, dass Kaspersky alles bei eine Bank-Überweisung mitlesen kann.

Bei der Untersuchung von geschützten Verbindungen geht es in erster Linie um den Inhalt und nur am Rande um das Zertifikat. Die Verschlüsselung besteht dann zwischen dem Programm und dem Kaspersky-Produkt sowie zwischen dem Produkt und dem Server. Für die Verbindung zum Server wird das Original-Zertifikat des Servers verwendet. Bei der Verbindung zum Programm wird ein Kaspersky-Zertifikat verwendet.

 

Um nur das Zertifikat zu überprüfen, dürfte bei TLS kein zusätzlicher Aufwand nötig sein. Meines Wissens wird es vom Server beim Aufbau der verschlüsselten Verbindung im Klartext gesendet.

 

Alles dafür, dass Firmen wie Kaspersky dennoch nicht diesen Zertifikaten vertrauen.

Kaspersky vertraut dem Zertifikat. Andernfalls hätte es eine entsprechende Meldung angezeigt.

 

Davon angesehen: Der Kaspersky-Support hat den Fehler erkannt und mir das geschickt:

Ich habe leider immer noch nicht verstanden, wo das Problem genau ist. Aber wenn der Support und die Entwickler das Problem bearbeiten, wird es hoffentlich bald neue Erkenntnisse oder eine Lösung geben.

 

Schreiben Sie an Ralf@Haenlein-Software.com. Ich schicke alles zurück.

Sollten die zusätzlichen Information den Rahmen dieses Themas sprengen, können Sie mir sie vielleicht als private Nachricht über das Forum schicken. Wenn nicht, komme ich darauf vielleicht zurück.

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Hallo,

 

wieder ist eine Woche vorbei und getan hat sich NICHTS!

 

Hier die aktuellste Anfrage eines Kunden:

http://forum.haenlein-software.com/viewtopic.php?p=35202

Beitrag HD 3 Int. Player: Wie lange dauern ein paar Sekunden

Ich habe ein paar Aufnahmen unterschiedlicher Sendeanstalten in HD 3 geladen. Wenn ich dann für die Vorschau den internen Player anklicke, bekomme ich die Meldung: Aufnahme noch nicht zur Wiedergabe bereit, bitte in ein paar Sekunden erneut versuchen! Diese paar Sekunden dauern nun schon 14 Tage. Ich habe bisher eine Support-Anfrage gestartet und eine Nachricht geschrieben, beide bisher ohne Rückantwort, außer den automatischen mails. Ich hoffe diese Nachricht liest nun jemand, der mir auch weiterhelfen kann, denn ich habe dieses Programm gekauft, damit ich damit arbeiten kann. Über die Startprobleme habe ich mich auch schon stundenlang geärgert. Jetzt helfe ich mir so, dass ich für den Startvorgang die Sicherheiten in Kaspersky abschalte, aber das ist auch keine tolle Lösung.

Gruß

 

Charly66

 

Ich habe viel Geduld gezeigt. Unser Geschäft wird massiv behindert und ich habe einigen Klärungsaufwand mit verärgerten Kunden.

 

Ich habe das Thema nun auf unserer Facebook Seite mal zur Diskussion gestellt:

https://www.facebook.com/pages/Haenlein-Sof...126597440786379

 

Wenn sich nicht bald was tut, werde ich das auch auf unserer YouTube Seite bringen:

http://www.youtube.com/user/HaenleinSoftware

 

Vielleicht reagiert mal bei Kaspersky, wenn ihre eigenen Kunden Druck machen oder es an ihre Umsatzzahlen geht.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Haenlein

 

 

 

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Ich kann Ihre Frustration grundsätzlich nachvollziehen. Allerdings scheint mir Ihre Vorgehensweise nicht so recht zielführend zu sein. Ich möchte auch noch einmal darauf hinweisen, dass dies ein Benutzer-Forum ist. Wenn es Fragen zur Funktionsweise oder Probleme gibt, werden wir gerne versuchen diese zu beantworten oder eine Lösung zu finden. Wir können auch in einem gewissen Rahmen bei der Weiterleitung von Problemen an Kaspersky weiterhelfen. Wir sprechen aber nicht im Namen von Kaspersky.

 

Was macht Kaspersky? Er hängt sich beim Verbindungsaufbau dazwischen und selbst nachdem die Verbindung steht, meldet Kaspersky dem PC sein eigenes Zertifikat zurück.

Dies könnte man so interpretieren, als würde die Kommunikation über einen Kaspersky-Server geleitet. Allerdings wird die Verbindung zwischen dem Computer des Benutzer und dem Zielserver nicht verändert. Die Untersuchung der Verbindung findet auf dem Computers des Benutzers statt.

 

Meiner Meinung nach kann ein Virenscanner den Verbindungsaufbau aufhalten, erst das Ziel auf Sicherheit prüfen und hat sich danach wieder aus der Verbindung vollkommen auszuklinken.

Wie bereits erklärt funktioniert diese Vorgehensweise nicht. Wenn der Benutzer nicht wünscht, dass geschützte Verbindungen untersucht werden, kann er die Funktion in den Einstellungen deaktivieren.

 

Auch sollten die Hersteller verpflichtet werde, jede Blockade dem User anzuzeigen. Es reicht dazu ja eine automatische Einblendung von 2 Sekunden, die man nicht mal bestätigen muss. Der Kunde wir so nicht behindert oder belästigt, aber uns erspart es viel Arbeit, denn der User weis bescheid. So sieht er nur dass nichts geht.

In den bisher durch mich nachvollziehbaren Fällen (der zuletzt zitierte Fall gehört anscheinend dazu) hängen die Probleme mit der Untersuchung geschützter Verbindungen zusammen. Beim Aufbau einer SSL-Verbindung zu Ihren Servern führen Ihre Programme eine strenge Überprüfung des vom Server präsentierten Zertifikats durch. Da das Zertifikat bei der Untersuchung durch das Kaspersky-Produkt ausgetauscht wurde, schlägt diese Überprüfung fehl. Wenn Ihre Programme deswegen den Verbindungsaufbau abbrechen, sollten sie auch eine entsprechende Fehlermeldung anzeigen. Die bisherigen Versionen zeigen anscheinend keine Fehlermeldung an oder irreführende Meldungen, die nicht auf das eigentliche Problem hinweisen (Zertifikatsfehler). Ich sehe es nicht als Aufgabe von Kaspersky an, Hinweise anzuzeigen. Seitens des Kaspersky-Produkt hat keine Blockade stattgefunden.

 

Außerdem haben Sie ja schon eine Lösung für das Problem gefunden. Die Vorabversion von DVR-Studio HD 3 funktioniert auch, wenn im Kaspersky-Produkt die Untersuchung geschützter Verbindungen aktiviert ist.

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Dies könnte man so interpretieren, als würde die Kommunikation über einen Kaspersky-Server geleitet. Allerdings wird die Verbindung zwischen dem Computer des Benutzer und dem Zielserver nicht verändert. Die Untersuchung der Verbindung findet auf dem Computers des Benutzers statt.

 

Ob auf dem lokalen PC oder auf einem Kaspersky Server ist völlig egal. Kaspersky hat in einer verschlüsselten Verbindung nicht zu schnüffeln.

 

Wie bereits erklärt funktioniert diese Vorgehensweise nicht. Wenn der Benutzer nicht wünscht, dass geschützte Verbindungen untersucht werden, kann er die Funktion in den Einstellungen deaktivieren.

FALSCH ! Diese Funktion ist sofort aktiv geschaltet und der Kunde weiß nichts davon, dass in einer verschlüsselten Verbindung der Scanner aktiv bleibt.

RICHTIG WÄRE: Eine SSL Prüfung müsste durch den Kunden aktiviert werden.

Außerdem: Es ist machbar. Den gleichen Stress haben wir mit ESET hinter uns.

http://forum.haenlein-software.com/viewtop...?p=34842#p34842

Die haben NOD32 angepasst und nun geht es. Es ist also eine Sache des WOLLENS!

 

Die SSL Prüfung machen die Hersteller erst seit 4 Monaten. Meine Forderung bezieht sich aber auf ALLES, was der Scanner verhindert, also egal ob bei der Installation, Update, Programmstart und bei der Verwendung des Programms. Ein Kunde der einen Hinweis auf eine Blockade bekommt, weis bescheid wo sein Problem besteht.

Eine Sammlung aller nachweislicher Fehlalarme finden Sie hier:

http://forum.haenlein-software.com/viewforum.php?f=29

Aktuelle Störungen immer hier:

http://forum.haenlein-software.com/viewtop...f=29&t=5834

 

Allerdings scheint mir Ihre Vorgehensweise nicht so recht zielführend zu sein. Ich möchte auch noch einmal darauf hinweisen, dass dies ein Benutzer-Forum ist.

Meine Beiträge sollen den Kunden zeigen, was Sie da aktuell verwenden und wo Probleme sind. Ich hoffe es lesen sehr viele, dass Sie genauso viele Kunden verlieren wie wir.

 

Parallel zum Forum stehe ich mit dem Support in Verbindung. Nur scheint es keiner zu lesen. Das kann HEUTE:

 

Am 18.03.2014 um 14:43 schrieb Kaspersky Lab Support <b2csupport@kaspersky.de>:

 

Betreff: Kaspersky Lab Support - ID INC000002680891

 

Sehr geehrte® Kunde ,

 

ohne eine ungefähre Angabe an Kundenanfragen pro Woche kann ich den Fall nicht priorisieren.

Desweiteren haben wir auch keine weiteren Kundenanfragen erhalten, die Probleme zwischen Ihrer und unserer Software berichten.

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

Dennis Re****

 

Ihr Kaspersky Support-Team

 

Das hatte Dennis aber bekommen:

Am 10.03.2014 um 11:58 schrieb Support@Haenlein-Software.com:

Hallo Dennis,

 

ZITAT: "Von Pure 3.0 hatten Sie bisher noch nichts erwähnt."

Stimmt nicht. Das steht eindeutig sogar in Ihrem eigenen Forum und diesen Link habe ich auch mitgeteilt:

http://forum.kaspersky.com/index.php?s=&am...t&p=2184942

 

ZITAT: "Wie viele Kundenanfragen haben Sie ca. in einer Woche?"

Mein Aufwand ist pro Woche gut 10 Arbeitsstunden. Vor allem am Wochenende, denn da wollen unsere Kunden arbeiten.

Wie viele direkt betroffen sind, kann ich nicht klar beziffern, denn jeder kann unser Produkt erst 30 Tage anonym und kostenlos testen. Jeder der das macht, aber wegen der Blockade es erst gar nicht das Programm starten kann, ist für uns eine verlorener Kunde.

Aktuell haben wir nachweislich über 200.000 User, die noch keine Kunden sind. Das sind aber nur die, die es auch verwenden können. Die Zahlen sind klar belegbar, denn jeder Demozeitzaum und auch jede Lizenznutzung wird auf unserem Server verwaltet.

 

Wer bereits Kunde ist und es nicht nutzen kann, ruft an, schreibt eine Mail oder postet im Forum.

http://forum.haenlein-software.com/viewtop...f=62&t=5940

http://forum.haenlein-software.com/viewtopic.php?p=35204

 

Ich habe heute das Thema auch auf unserer Facebook-Firmenseite geschrieben:

https://www.facebook.com/permalink.php?stor...p;stream_ref=10

 

Sollte sich nicht schnellstens etwas in der Sache tun, werde ich auch unser Youtube Seite verwenden:

http://www.youtube.com/user/HaenleinSoftware

 

Zudem werde ich das Thema über AV-Test und die diversen Fachzeitschriften angehen, zu denen wir sehr gute Kontakte haben.

 

Bezeichnet Kaspersky so was als Service?

:bravo:

 

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Haenlein

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Ich hoffe es lesen sehr viele, dass Sie genauso viele Kunden verlieren wie wir.

N'Abendt,

 

diese Zielsetzung ist aus meiner Sicht ausgesprochen infantil, hinsichtlich des TO ließe sich auch die Charakterfrage stellen.

 

Meiner Meinung nach gehören Beiträge, die ausweislich eigener Bekundungen solche Ziele verfolgen, nicht in dieses Forum. Dies, weil wir uns hier um Problemlösungen und Hilfestellung bemühen und weil wir ein Benutzerforum sind, dass weder Einfluss auf noch Verantwortung für das Geschäftsgebaren von KL Deutschland hat.

 

Ich schlage daher vor, diesen Thread alsbald zu schließen.

 

Bye.

KM

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Kleine technische Zusammenfassung aus den Beiträgen in diesem Thread:

 

a) Kaspersky Internet Security 2013, 2014 und Pure 3.0 bieten die optionale Untersuchung von SSL-verschlüsseltem Netzwerk-Verkehr (Anmerkung: die meisten Mitbewerbsprodukte bieten eine solche zusätzliche Sicherheitsfunktion nicht an).

 

B) Diese Funktion ist in der Standard-Installation ausgeschaltet und muss vom jeweiligen Anwender bei Bedarf aktiviert werden.

 

c) Wird die Untersuchung von SSL-verschlüsselten Verbindungen aktiviert, schaltet sich, vereinfacht gesagt, das Kaspersky-Produkt unter Verwendung eines eigenen SSL-Zertifikats in die ursprüngliche, verschlüsselte Verbindung zwischen dem jeweiligen Programm A auf dem eigenen PC und in der Regel einem Programm B auf einem Server im Internet (Anmerkung: ähnlich machen das diverse Software-Werkzeuge, wie z. B. Wireshark, für die Untersuchung von SSL-verschlüsselten Verbindungen).

 

d) Wenn die Verschlüsselung entsprechend dem SSL-Standard in den Programmen A und B fehlerfrei implementiert wurde und beim Aufbau des "SSL-Tunnels" vollständig überprüft wird, verhindert die aktivierte Untersuchung von verschlüsselten Verbindungen durch das Kaspersky-Produkt in der Regel einen erfolgreichen Verbindungsaufbau zwischen den Programmen A und B. Als Konsequenz wird das Programm A nicht richtig funktionieren. Deshalb sollte die Funktion "verschlüsselte Verbindungen untersuchen" im jeweiligen Kaspersky-Produkt nur von Anwendern aktiviert werden, die den Sachverhalt ausreichend verstehen (Anmerkung: Es wäre gut, wenn Kaspersky dieses zukünftig in der Produkt-Hilfe-Funktion etwas ausführlicher erläutern könnte).

 

e) In Bezug auf die Software DVR-Studio HD 3.10 gibt es zu obigen Punkten keinen Unterschied (aktuell getestet mit Win 8.1 Pro 64 bit, Pure 3.0 / 13.0.2.558) .

 

Von dieser kleinen Zusammenfassung abgesehen, sehe ich es wie KleinerMuck und schließe mich seiner Empfehlung an; unnützes, kindliches Gejammere hilft hier keinem Anwender.

 

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Die SSL Prüfung machen die Hersteller erst seit 4 Monaten. Meine Forderung bezieht sich aber auf ALLES, was der Scanner verhindert, also egal ob bei der Installation, Update, Programmstart und bei der Verwendung des Programms. Ein Kunde der einen Hinweis auf eine Blockade bekommt, weis bescheid wo sein Problem besteht.

Mir ist nicht bekannt, wie Produkte anderer Hersteller genau arbeiten. Die Heimanwenderprodukte von Kaspersky können seit 2006 den Datenverkehr verschlüsselter Verbindungen untersuchen, nicht erst seit ein paar Monaten. Seit dem hat sich auch die grundsätzliche Funktionsweise nicht geändert.

 

Wenn ein Programm vom Kaspersky-Produkt (absichtlich) blockiert wird, erhält der Anwender einen entsprechenden Hinweis. Wie bereits erklärt, findet hier seitens Kaspersky keine Blockade statt.

 

B) Diese Funktion ist in der Standard-Installation ausgeschaltet und muss vom jeweiligen Anwender bei Bedarf aktiviert werden.

Um genau zu sein, werden standardmäßig geschützte Verbindungen untersucht, wenn die Kindersicherung aktiviert ist. Denn andernfalls könnten sich kontrollierte Benutzer der Überwachung entziehen, indem sie geschützte Verbindungen verwenden. Dieser Zusammenhang ist möglicherweise nicht allen Benutzern klar.

 

d) Wenn die Verschlüsselung entsprechend dem SSL-Standard in den Programmen A und B fehlerfrei implementiert wurde und beim Aufbau des "SSL-Tunnels" vollständig überprüft wird, verhindert die aktivierte Untersuchung von verschlüsselten Verbindungen durch das Kaspersky-Produkt in der Regel einen erfolgreichen Verbindungsaufbau zwischen den Programmen A und B.

Das würde ich so nicht sagen. Wenn die Untersuchung geschützter Verbindungen aktiviert ist, kann es zu Problemen kommen. Dies passiert aber insbesondere dann, wenn - wie in diesem Fall - eine gründlichere Überprüfung des Zertifikats vorgenommen wird als dies üblich ist.

Edited by JanRei

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Es wäre für Anwender wohl in der Tat hilfreich, wenn Kaspersky-Produkte automatisch Kompatibilitätsprobleme mit anderen Anwendungen analysieren könnten. Leider weiß ich nicht so recht, wie so etwas umgesetzt werden kann. In den meisten Fällen dürfte es schon schwierig sein, überhaupt herauszufinden, dass etwas nicht so funktioniert wie sich der Anwender es vorstellt.

 

In diesem Fall halte ich es nach wie vor für die sinnvollste Lösung, die Überprüfung des Zertifikats durch das DVR-Studio anzupassen. Dies ist ja wie erwähnt bereits umgesetzt worden.

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Hallo Logitech21,

 

genau so ist es. Ich hab kein Problem mit einer Blockade durch den Scanner, wenn dem Kunden eine klare Meldung des Scanners angezeigt wird. Das würde uns Unmengen an Arbeit sparen und auch dem User den Aufwand oft stundenlang nach einem Fehler zu suchen.

 

Optimal wäre es so:

Das Produkt XY wurde an der Ausführung gehindert. Wie soll verfahren werden?

{Einmalig zulassen} {Immer zulassen} {Abbrechen}

 

Ich denke so sollte es jedem klar sein.

 

Das ändert aber immer noch nicht das eigentlichen Problem, dass die Antwort der Zertifikatsabfrage verändert wird.

Hier bricht unser Produkt die Funktion ab, weil seine Überprüfung einen "fremden" Server erkennt.

 

In den aktuellen Produkten DVR-Studio HD3 und DVR-Studio SD1 haben wir eine Anpassung vorgenommen, mit der auch die aktuelle SSL Prüfung von Kaspersky funktioniert.

Ich habe Kaspersky angeboten diese Änderungen auch in unseren 7 alten Produkten vorzunehmen, bin aber nicht bereit die Kosten dafür auch noch zu tragen, denn Ärger und Arbeit haben wir schon genug. Ein Angebot liegt auch vor.

Ich kann mir gut vorstellen, dass wir es weit preiswerter und vor allem SCHNELLER machen können, als die Entwickler von Kaspersky.

 

Das PURE3.0 Problem ist aber davon unabhängig, denn wie hier zu lesen ist, blockiert der BUG des Scanners auch die angepasste Version DVR-Studio HD3.09:

http://forum.haenlein-software.com/viewtop...?p=35140#p35140

 

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Haenlein

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In den aktuellen Produkten DVR-Studio HD3 und DVR-Studio SD1 haben wir eine Anpassung vorgenommen, mit der auch die aktuelle SSL Prüfung von Kaspersky funktioniert. Ich habe Kaspersky angeboten diese Änderungen auch in unseren 7 alten Produkten vorzunehmen, bin aber nicht bereit die Kosten dafür auch noch zu tragen, denn Ärger und Arbeit haben wir schon genug. Ein Angebot liegt auch vor. Ich kann mir gut vorstellen, dass wir es weit preiswerter und vor allem SCHNELLER machen können, als die Entwickler von Kaspersky.

Ist das ein tragfähiges Geschäftsmodell? Rum krakeelen wegen Störungen der eigenen Softwareprodukte, die Ursache den Herstellern von Sicherheitssoftware in die Schuhe schieben und Ihnen dann das Angebot unterbreiten, man könne die eigenen Produkte gegen Aufwandsersatz (!) so anpassen, dass die Probleme nicht mehr auftreten?

 

Warum nicht ganz simpel die Information an die eigenen Kunden geben, dass in solchen Fällen die Untersuchung der gesicherten Verbindungen durch die 'störende' Sicherheitssoftware abgeschaltet werden sollte?

 

Finde ich schon ziemlich dreist.

 

.../KM

Edited by KleinerMuck

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Hallo KleinerMuck,

 

Fakt ist dass unsere Art der SSL Prüfung seit Jahren so im Einsatz ist und alle anderen Hersteller von Sicherheitssoftware damit keine Probleme haben. Wenn nun Kaspersky hier eine Sonderlocke dreht, ist es nicht mehr als Recht, wenn die entweder den Bug in Ihrer Software beheben oder für die Kosten aufkommen.

 

Falls Sie es überlesen haben: Kaspersky hat den Fehler im Scanner auch bestätigt.

 

Wir haben einigen Stress mit Firmen wie Kaspersky, die anscheinend mehr Geld für Werbung als für die Produktentwicklung ausgeben. Schauen Sie sich mal mal den heutige Fall an:

http://forum.haenlein-software.com/viewtop...;p=35281#p35281

Hier LÖSCHT Norton einfach unser Produkt. Bei einem Test mit 39 verschiedenen Virenscannern ist Norton der EINZIG der hier herumspinnt.

Genauso ist mit dem Kaspersky: Die anderen 39 Hersteller haben keinen Stress mit unserer SSL Prüfung.

 

Sollen wir wirklich jedem seine Bugs beseitigen oder auf unserer Sicherheit verzichten?

 

Pauschal gesagt: Die Hersteller von Virenscanner produzieren fehlerhafte Produkte und wir haben darunter zu leiden.

Nun sollen wir auch noch auf unsere eigene Kosten deren Fehler zu beheben?

 

Ich glaub langsam geht es wirklich los. :angry:

 

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Haenlein

Edited by R.Haenlein

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Hallo Herr Haenlein,

 

das bestehende Problem lässt sich doch ganz einfach dadurch lösen, das der Anwender in PURE die 'Untersuchung geschützter Verbindungen' deaktiviert, oder? Diese Einstellung ist in den werksseitigen Defaulteinstellungen ohnehin nur für den Fall, dass eine 'Kindersicherung' aktiv ist, gesetzt und kann auch insgesamt abgeschaltet werden.

 

Wenn Sie diesen Hinweis an Ihre Kunden weiterleiten und in Ihr Forum einstellen, würde ich das für problemadäquat halten. Die Art, in der sie Ihre (durchaus berechtigte Kritik) aber hier, in ihrem Forum und bei facebook aufblasen, hat mit Kundensupport nicht das geringste zu tun.

 

Bye.

KM

Edited by JanRei

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