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JanRei

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

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Herzlich Willkommen im Treffpunkt deutschsprachiger Beta-Tester. Dieser Bereich wurde speziell für deutschsprachige Tester erstellt, die ihre Probleme und Fragen bezüglich der Beta-Tests mangels Sprachkenntnissen nicht im offiziellen englischen oder russischen Beta-Forum stellen können. Dieses Forum ist kein Ersatz des englischen/russischen Forums, denn hier wird Hilfe von Anwender zu Anwender betrieben. Die Entwickler werden sich in diesem Forum nicht zu Fragen äußern, dies geschieht einzig und allein in den offiziellen Beta-Foren.

 

Durch bereits erfahrenere und der englischen Sprache mächtigen Mitglieder wird es einen Austausch zwischen diesem und dem offiziellen Forum geben, sodass auch die entdeckten Fehler der deutschen Tester nicht unbeachtet bleiben. Außerdem werden diese Mitglieder hier auch über Neuigkeiten und Mitteilungen der Entwickler berichten. Bei auftretenden Problemen, die Hilfe bedürfen, kann einfach ein neues Thema eröffnet werden.

 

Eine Beta-Version ist eine Version, welche zum externen Testen herausgegeben wurde. Sie verfügt bereits weitgehend über den Funktionsumfang des fertigen Produkts und ist zum Auffinden von Fehlern bestimmt. Dabei sollen auch Meinungen und Beobachtungen über die Arbeit und das Aussehen des Produkts in Erfahrung gebracht werden.

 

Besonderheiten bei Beta-Versionen:

- Es ist nur die Aktivierung als Beta-Version möglich, kommerzielle Lizenzen werden nicht akzeptiert.

- Möglicherweise werden die Datenbanken nicht so häufig aktualisiert wie bei offiziell veröffentlichten Produkten.

- Fehlerprotokollierung und Application Verifier können standardmäßig aktiviert sein.

 

Wichtige Hinweise:

- Es ist zu beachten, dass für Beta-Versionen kein offizieller Support gewährt wird. Der Tester ist eigenverantwortlich für mögliche Folgen des Beta-Tests.

- Außerdem ist es nur bei Beteiligung im englischen oder russischen Forum möglich, den Status "Gold beta testers" zu erlangen.

 

Inhaltsverzeichnis

Abschnitt 1 - Herunterladen, Installation und Aktivierung von Beta-Versionen

Abschnitt 2 - Organisation des Tests

Abschnitt 3 - Informationen zur Problemlösung für Entwickler von Kaspersky Lab

Abschnitt 4 - Wechsel des Update-Servers

Abschnitt 5 - Manuelle Entfernung des Produkts nach fehlerhafter Deinstallation

Abschnitt 6 - Glossar

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Abschnitt 1 - Herunterladen, Installation und Aktivierung von Beta-Versionen

 

1. Herunterladen

Um mit dem Testen zu beginnen, lade die aktuelle Beta-Version von http://devbuilds.kaspersky-labs.com/devbuilds/ herunter.

 

Für die Produkte werden die Installationspakete in der Regel als selbstextrahierende EXE-Dateien zur Verfügung gestellt. Dabei werden diese wie folgt benannt: [Produkt][Version][sprache].exe. Beispiel: KIS15.0.0.195de-de.exe

Erklärung:

Produkt:

    
KFA
= Kaspersky Free (kostenlose Version von Kaspersky Anti-Virus, derzeit nur auf Chinesisch und Russisch verfügbar)

    
KAV
=

    
KIS
=
(wie KAV, allerdings sind zusätzliche Schutzkomponenten enthalten)

    
KTS
=
(früher bekannt als PURE, enthält KIS und einige zusätzliche Funktionen)

    
KSOS
=
(für Unternehmenskunden)

    
AVPTool
=
(im Funktionsumfang reduzierte kostenlose Version von KAV)

Version:

    [Hauptversion].[Nebenversion].[Nebenversion].[build]

    Hauptversion = entspricht in der Regel der Produktversion (2017 -> 17)

    Nebenversion = kann Versionen zur Fehlerbehebung kennzeichnen (etwa Maintenance Releases)

    Build = Nummer wird bei Fehlerbehebungen und anderen kleineren Änderungen erhöht; wird sich während des Beta-Tests häufig ändern

Sprache:

    Häufig:
de
= Deutsch,
en
= Englisch,
fr
= Französisch,
ru
= Russisch,
zh-Hans
= Chinesisch (vereinfacht)

2. Installation

Wenn eine neue Beta-Version veröffentlicht wurde, solltest du auf diese aktualisieren. Lade dazu die aktuelle Version wie zuvor beschrieben vom Server herunter. Beende die bisher installierte Beta-Version und deinstalliere sie wie jedes andere Programm. Danach kannst du die neue Version installieren.

 

Hinweise:

- Es ist nicht empfehlenswert, neue Versionen "über" ältere Versionen zu installieren - also ohne Deinstallation der vorigen Version - oder Einstellungen der alten Version zu übernehmen. Dies ist nur bei offiziellen Versionen vorgesehen und kann bei Beta-Versionen Probleme verursachen. Führe stattdessen eine vollständige Deinstallation des Produkts durch.

- Benutze für den Test am besten ein separates oder virtuelles System. Du kannst Produkte von VMware verwenden, beispielsweise den kostenlosen VMware Player. Verwende nicht VirtualBox.

- In Beta-Versionen wird möglicherweise eine benutzerdefinierte Auswahl der zu installierenden Komponenten angeboten, was allerdings in der offiziellen Version entfernt wird. Es werden nur Fehlerberichte bei vollständiger Installation des Produkts akzeptiert.

- Es ist nicht vorgesehen, KAV/KIS/KTS/KSOS parallel zu anderen Kaspersky-Produkten zu installieren. Wenn eines dieser Produkte installiert ist, sollte der Installationsassistent deren Entfernung vorschlagen.

- Um die Effizienz des Tests zu erhöhen, aktiviere bitte die Teilnahme am Kaspersky Security Network. Kaspersky garantiert, dass dabei keine persönlichen Daten der Endnutzer empfangen oder gespeichert werden. Beachte dazu aber auch die Teilnahmebedingungen.

 

3. Aktivierung

Nach der Installation ist es notwendig, das Produkt zu aktivieren. Beta-Versionen können mit der entsprechenden Option als Beta-Version aktiviert werden. Kommerzielle Lizenzen werden nicht akzeptiert. Bei offiziellen Versionen ist eine Aktivierung nur mit einer kommerziellen Lizenz oder einer regulären Testlizenz möglich.

 

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Edited by JanRei

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Abschnitt 2 - Organisation des Tests

 

Eine Übersicht aktueller Tests findest du im Thema Aktuelle Beta-Tests.

 

Nach Erscheinen einer Beta-Version oder eines Beta-Updates wird ein entsprechendes Diskussionsthema eröffnet. Es kann für Fragen und Problemberichte verwendet werden. Nachdem du ein Problem berichtest hast, können Nachfragen gestellt werden (siehe Abschnitt 3). Bitte schaue gelegentlich nach, ob weitere Informationen zur Behebung deines Problems erforderlich sind.

 

Stelle vor Problemberichten sicher, dass du die aktuelle Version verwendest. Beschreibe dabei das Problem so genau wie möglich:

- Bei welcher Version ist das Problem aufgetreten und welches Betriebssystem wird eingesetzt?

- Kann das Problem reproduziert werden?

- Welche Schritte sind zur Reproduktion notwendig?

- Wie hätte sich das Produkt verhalten sollen?

- Wie hat sich das Produkt tatsächlich verhalten (was ist also der Fehler)?

 

Wenn du Windows 7 oder 8 verwendest, kannst du zur Darstellung der Schritte auch den Problem Steps Recorder nutzen.

 

Hinweis:

- Schaue im aktuellen Thema oder in eventuell vorhandenen Fehlerlisten nach, ob dein Problem bereits berichtet wurde.

- Die Entwickler weisen entdeckten Fehlern eine Priorität zu, weswegen die Korrektur bestimmter Fehler längere Zeit in Anspruch nehmen kann.

 

QA Info

wird verwendet, um die in den offiziellen Beta-Foren berichteten Probleme zu verwalten. Es basiert auf der freien Bugtracking-Software Redmine.

 

1. Registrieren

Wenn du nicht bei QA Info registriert bist, kannst du dir nur die berichteten Fehler ansehen. Um weitergehende Funktionen zu nutzen, ist eine Registrierung erforderlich:
. Die Seite sollte automatisch in der richtigen Sprache angezeigt werden (basierend auf den Browsereinstellungen).

 

Beschreibung der Felder:

-
Mitgliedsname
: kann lateinische Buchstaben, Zahlen und ein paar andere Zeichen enthalten

-
Nickname (KL Forum)
: Benutzername im Forum in Klammern, beispielsweise:
(JanRei)

-
Sprache
: zu verwendende Sprache, bei
(auto)
wählt Redmine die passende Sprache automatisch

-
User ID (KL Forum)
: Benutzer-Nummer im Forum, beispielsweise:
-> gib
7141
ein

 

Nach ein paar Minuten solltest du eine Mail von
qa.info@bk.ru
erhalten, die Hinweise zur Aktivierung des Accounts enthält.

 

2. Arbeit mit dem Bugtracker

Auf der Startseite von QA Info werden aktuelle Neuigkeiten (News) und Fehlerlisten (Projekte) angezeigt. Im englischen und russischen Beta-Forum berichtete Fehler werden von Moderatoren in den Bugtracker übertragen.

 

2.1. Beschreibung der Ticket-Eigenschaften

-
Tracker

    gibt an, ob der Fehler im russischen Forum (
RUS frm
) oder im englischen Forum (
ENG frm
) berichtet wurde

-
Post

    Identifikationsnummer des Forenbeitrags, in dem der Fehler berichtet wurde (ist gleichzeitig ein Link zum Fehlerbericht)

-
ID

    Identifikationsnummer des Fehlers im internen Bugtracker von Kaspersky (ist gleichzeitig ein Link, der nur von Mitarbeitern verwendet werden kann)

-
Pri

    gibt die Priorität des Fehlers an:
4 (Niedrig)
= Behebung wäre wünschenswert, aber das Produkt kann trotzdem veröffentlicht werden

3 (Medium)
= sollte wenn möglich behoben werden

2 (Hoch)
= muss vor Veröffentlichung des Produktes behoben werden

1 (Blocker)
= muss sofort behoben werden

-
Status

    zeigt den aktuellen Status des Fehlers an, mögliche Werte:

..
= Fehler wurde hinzugefügt, aber noch nicht von einem Mitarbeiter bearbeitet

need more info
(Informationen benötigt) = Fehler konnte nicht reproduziert werden und es werden weitere Informationen benötigt

rejected
(zurückgewiesen) = beschriebene Verhalten ist kein Fehler oder benötigte Informationen fehlen

accepted
(akzeptiert) = Fehler wurde reproduziert und akzeptiert

will be reviewed
(wird überprüft)= Fehler oder Vorschlag wird für zukünftige Produktversionen in Betracht gezogen

fixed
(behoben) = Entwickler haben berichtet, dass der Fehler behoben wurde

reopened
(wieder geöffnet) = Beta-Tester ist der Ansicht, dass der Fehler nicht korrekt behoben wurde

closed
(geschlossen) = Behebung des Fehlers wurde bestätigt

-
Thema

    kurze Beschreibung des Fehlers

-
Kategorie

    unterscheidet zwischen
bug
(Fehler) und
suggestion
(Verbesserungsvorschlag)

-
β-tester

    Beta-Tester, der den Fehler berichtet hat

-
Soft

    Name des verwendeten Produktes

-
Zielversion

    Produktversion, in der Fehler aufgetreten ist

-
Lng

    verwendete Lokalisierung (betrifft nur GUI/Help)

-
OS

    Name des verwendeten Betriebssystems

-
VfT

    Status von Application Verifier und Driver Verifier (betrifft nur Crashes/Dumps/BSOD)

-
Beschreibung

    detaillierte Beschreibung des Fehlers

-
Beobachter

    Liste der Benutzer, die über Änderungen informiert werden

 

2.2. Fehler beobachten und ändern

Als registrierter Nutzer kannst du Benachrichtigungen per Mail bei Änderungen von beobachteten Fehlern und News erhalten. Die Benachrichtigungen werden von der Adresse
qa.info@bk.ru
versendet.

 

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Durch Aufrufen und Bearbeiten eines Fehlers kannst du dich auch an der Diskussion beteiligen. Fülle das Feld "Kommentare" aus, um einen Kommentar hinzuzufügen. Je nachdem, welche Rechte du hast, können auch weitere Felder (Status, ...) geändert werden. Wenn du registriert bist, kannst du die Behebung von Fehlern bestätigen, indem du den Status von
fixed
(behoben) zu
closed
(geschlossen) änderst.

 

post-7141-1417991065_thumb.png Edited by JanRei

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Abschnitt 3 - Informationen zur Problemlösung für Entwickler von Kaspersky Lab

 

Während des Tests kann es vorkommen, dass das Produkt/System abstürzt oder nicht mehr wie erwartet funktioniert. Sollte dies plötzlich auftreten, bewahre Ruhe und versuche dich an alle Aktionen zu erinnern, die du davor ausgeführt hast. Denn es ist durchaus möglich, dass sich etwas im System durch Installation von neuer Software oder Änderungen in den Programmeinstellungen geändert hat. Beschreibe beim Berichten des Problems, welche Schritte zur Problemlösung du bereits unternommen hast. Bitte stelle bei Abstürzen oder Hängern stets Dump-Dateien des Produkts oder des Betriebssystems zur Verfügung, andernfalls könnte die Bearbeitung des Fehlerberichts abgelehnt werden.

 

Nachdem du die Informationen wie in diesem Abschnitt beschrieben zusammengestellt hast, packe sie bitte in ein Archiv. Ein gutes Werkzeug dafür ist 7-Zip. Die bevorzugte Möglichkeit zum Hochladen des Archivs ist ownCloud. Es sind Desktop-Clients verfügbar, die dies vereinfachen. Dateien können auch auf dem FTP-Server ftp://data8.kaspersky-labs.com hochgeladen werden. Dafür ist das FTP-Programm FileZilla empfehlenswert. Es werden von Kaspersky persönliche Zugänge zu ownCloud und FTP-Server angelegt. Ansprechpartner ist Ilya Zadonsky, dabei sind die Moderatoren gerne behilflich. Für Screenshots benutze bitte die vom Forum bereitgestellte Funktion zum Anhängen von Dateien.

 

Nach dem Hochladen der entsprechenden Dateien müssen die Entwickler darüber informiert werden, nenne daher bitte auch den verwendeten Dateinamen oder Download-Link.

 

Deaktivieren von Application Verifier und Driver Verifier

Application Verifier und Driver Verifier sind in Beta-Versionen üblicherweise standardmäßig aktiviert und helfen bei der Behebung von Fehlern. Versuche bei Performance-Problemen zunächst die Verifier zu deaktivieren. Starte dazu Windows im Abgesicherten Modus, alternativ deaktiviere den Selbstschutz und beende das Produkt. Damit die Änderungen wirksam werden, ist ein Neustart des Systems erforderlich.

● Application Verifier: Lösche die Unterschlüssel
avp.exe
(für den Service-Prozess) und
avpui.exe
(für den Prozess der Benutzeroberfläche) des folgenden Schlüssels in der Windows-Registrierung:

    32-bit:
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Image File Execution Options\

    64-bit:
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Image File Execution Options\
und

               
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Wow6432Node\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Image File Execution Options\

● Driver Verifier: Lösche die Parameter
VerifyDriverLevel
and
VerifyDrivers
des Registrierungsschlüssels
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Memory Management\
.

KAV/KIS/KTS/KSOS

Hinweis:

- Log- und Dump-Dateien werden möglicherweise verschlüsselt gespeichert, um Benutzerdaten zu schützen. Die Dateien haben dann die zusätzliche Erweiterung ENC1.

- Um Windows im Abgesicherten Modus zu starten, drücke bevor Windows startet die Taste F8. Bei Windows 8 lasse dabei zusätzlich die Umschalt-Taste gedrückt.

- Wenn das Produkt langsam ist oder viel Speicher benötigt, könnte dies mit dem Application Verifier oder dem Driver Verifier zusammenhängen.

 

1. Fehlerprotokollierung (auch Trace Logs)

Sofern aktiviert (kann bei Beta-Versionen standardmäßig der Fall sein), werden Operationen des Produktes detailliert protokolliert. Bitte beachte, dass dies zu großen Log-Dateien führt. Es wird empfohlen, die Protokollierung nur zu aktivieren, während ein Problem reproduziert wird. Wenn die Protokollierung bereits aktiviert ist, deaktiviere sie zunächst und lösche bereits existierende Log-Dateien. Sind bestimmte Schutzkomponenten oder laufende Hintergrundanwendungen für das Problem nicht relevant, kannst du diese auch kurz deaktivieren/beenden.

Um die Protokollierung zu aktivieren, gehe wie folgt vor. Öffne das Hauptfenster, klicke in der Fußzeile auf "Support" und dann auf "Protokollierung". Stelle dann an dieser Stelle das erforderliche Niveau ein (in der Regel "Empfohlen"), klicke auf "Aktivieren", reproduziere das Problem und klicke anschließend auf "Deaktivieren". Die Dateien werden im folgenden Ordner gespeichert:

    Windows XP:
C:\Dokumente und Einstellungen\All Users\Anwendungsdaten\Kaspersky Lab\

    Windows Vista/7/8/10:
C:\ProgramData\Kaspersky Lab\

Log-Dateien sind Text-Dateien und sind nach folgendem Schema benannt:
KAV.[Versionsnummer][Hotfix]_[Datum]_[uhrzeit]_[Prozess-ID].[Log-Typ].log<.enc1>
. Beispiel:
KAV.17.0.0.225_03.16_17.13_2664.SRV.log

Die Dateien werden möglicherweise verschlüsselt gespeichert und haben dann die zusätzliche Erweiterung ENC1.

Beende das Produkt, indem du das K-Symbol in der Taskleiste mit der rechten Maustaste anklickst und "Beenden" auswählst. Packe die Log-Dateien in ein Archiv und lade es wie beschrieben hoch. Vergiss nicht, das Produkt anschließend wieder zu starten.

 

2. Logs von Process Monitor

Process Monitor ist ein Werkzeug für Windows, das in Echzeit die Aktivitäten in Dateisystem, Registry und Prozessen/Threads aufzeichnet.

Lade es von hier herunter:

1) Starte ProcMon mit Administratorrechten.

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2) Gehe zu Filter > Enable Advanced Output.

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3) Minimiere ProcMon und reproduziere das Problem. Öffne anschließend ProcMon und stoppe die Protokollierung über File > Capture Events.

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4) Um das Ergebnis zu speichern, wähle "Events to save:" -> "All events", "Format" -> "Native Process Monitor Format (PML)" und einen Pfad.

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3. Dump-Dateien des Kaspersky-Produkts

In diesen Dateien werden Informationen über die Operationen des Kaspersky-Produkts festgehalten. Sie ist daher sehr hilfreich bei der Problemsuche, wenn das Produkt abstürzt oder hängen bleibt.

 

3.1. Dump-Dateien beim Absturz des Kaspersky-Produkts

Beim Absturz werden automatisch Dump-Dateien angelegt. Das Produkt benachrichtigt dann den Anwender über ein entsprechendes Hinweisfenster und gibt den dazugehörigen Ort an. Öffne folgenden Ordner, um die Dateien zu finden:

    Windows XP:
C:\Dokumente und Einstellungen\All Users\Anwendungsdaten\Kaspersky Lab\

    Windows Vista/7/8/10:
C:\ProgramData\Kaspersky Lab\

Dump-Dateien haben die Erweiterung DMP und sind nach folgendem Schema benannt:
KAV.[Versionsnummer][Hotfix]_[Datum]_[uhrzeit]_[Prozess-ID]_[Dump-Typ].[Dump-Größe].dmp<.enc1>
. Beispiel:
KAV.17.0.0.225_03.16_17.13_2664.GUI0.full.dmp

Die Dateien werden möglicherweise verschlüsselt gespeichert und haben dann die zusätzliche Erweiterung ENC1.

Suche alle Dateien zusammen (in der Regel sind es drei Dateien), packe sie in ein Archiv und lade es wie beschrieben hoch.

 

3.2. Manuelle Erstellung von Dump-Dateien bei Hängenbleiben des Produkts

- Mit speziellem Werkzeug "userdump" (Windows XP) / Mit Hilfe des Task-Managers (Windows Vista/7/8/10):

    

- Mit Debugging Tools for Windows: siehe nachfolgenden Unterabschnitt

 

3.3. Manuelle Erstellung von Dump-Dateien mit WinDbg

Lade das Windows Software Development Kit herunter:

    Windows XP:

    Windows Vista/7/8/10:

 

Das Paket enthält einige Werkzeuge zur Entwicklung von Windows-Anwendungen. Wähle bei der Installation nur "Debugging Tools for Windows" aus, die anderen Komponenten werden nicht benötigt. Das Development Kit enthält je eine Version des Debuggers für 32-bit- und 64-bit-Systeme. Achte darauf, die für dein System passende Version (x86 oder x64) zu verwenden.

 

3.3.1. Erstellung von Dump-Dateien bei Absturz einer anderen Anwendungen

Wenn die Debugging Tools installiert sind, kannst du WinDbg wie nachfolgend beschrieben als Standard-Debugger definieren. Danach sollte WinDbg beim Absturz einer Anwendung automatisch gestartet werden und das Erstellen einer Dump-Datei des abstürzenden Prozesses ermöglichen.

1) Starte eine Eingabeaufforderung mit Administratorrechten.

2) Wechsle zum Verzeichnis von WinDbg, also beispielsweise:

    32-bit: 
cd C:\Program Files\Windows Kits\8.1\Debuggers\x86

    64-bit: 
cd C:\Program Files (x86)\Windows Kits\8.1\Debuggers\x64

    Der Pfad zu windbg.exe hängt von der installierten SDK-Version ab, bitte passe ihn entsprechend an.

3) Starte WinDbg mit dem Parameter
-I
:
windbg.exe -I

Es sollte nun eine Meldung erscheinen, dass WinDbg erfolgreich als Standard-Debugger definiert wurde.

 

Reproduziere das Problem. Wenn die Anwendung abstürzt, sollte WinDbg automatisch gestartet werden. Gib folgenden Befehl ein (setze deinen Benutzernamen ein):

    Windows XP:
.dump -ma C:\Dokumente und Einstellungen\<Benutzer>\Desktop\KIS.dmp

    Windows Vista/7/8/10:
.dump -ma C:\Users\<Benutzer>\Desktop\KIS.dmp

Bitte beachte, dass der Befehl mit einem Punkt beginnt. Mit der Option
-ma
wird WinDbg angewiesen, eine vollständige Dump-Datei zu erzeugen. WinDbg wird allerdings trotzdem die Erzeugung eines Mindumps melden. Anschließend folgt der Pfad der zu erstellenden Dump-Datei, den du frei wählen kannst. Der angegebene Ordner sollte aber existieren. Außerdem sollte ein Ordner gewählt werden, in dem du Schreibrechte hast. Im Beispiel wird die Dump-Datei auf dem Desktop erstellt.

 

Wenn du die Definition von WinDbg als Standard-Debugger rückgängig machen möchtest, gehe folgendermaßen vor:

    Windows XP: Starte eine Eingabeaufforderung mit Administratorrechten und führe den Befehl
drwtsn32 -i
aus.

    Windows Vista/7/8/10: Speichere folgenden Text als REG-Datei, klicke sie mit der rechten Maustaste an und wähle "Zusammenführen":

Windows Registry Editor Version 5.00

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\AeDebug]
"Auto"=-
"Debugger"=-

[HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Wow6432Node\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\AeDebug]
"Auto"=-
"Debugger"=-

3.3.2. Erstellung von Dump-Dateien bei Aufhängen des Kaspersky-Produkts oder einer anderen Anwendungen

Hat sich das Kaspersky-Produkt oder eine andere Anwendung aufgehängt, kannst du mit folgender Vorgehensweise eine Dump-Datei des betroffenen Prozesses erstellen:

1) Starte WinDbg mit Administratorrechten.

2) Klicke im Menü "File" auf "Attach to a Process" oder drücke F6.

3) Wähle den entsprechenden Prozess aus und bestätige mit "OK".

4) Gib folgenden Befehl ein (setze deinen Benutzernamen ein):

    Windows XP:
.dump -ma C:\Dokumente und Einstellungen\<Benutzer>\Desktop\KIS.dmp

    Windows Vista/7/8/10:
.dump -ma C:\Users\<Benutzer>\Desktop\KIS.dmp

 

Du kannst auch zum Starten von WinDbg eine entsprechende Verknüpfung auf dem Desktop erstellen. In den Verknüpfungseinstellungen kannst du angeben, dass WinDbg mit Administratorrechten gestartet werden soll. Bitte beachte, dass der Befehl mit einem Punkt beginnt. Mit der Option
-ma
wird WinDbg angewiesen, eine vollständige Dump-Datei zu erzeugen. WinDbg wird allerdings trotzdem die Erzeugung eines Mindumps melden. Anschließend folgt der Pfad der zu erstellenden Dump-Datei, den du frei wählen kannst. Der angegebene Ordner sollte aber existieren. Außerdem sollte ein Ordner gewählt werden, in dem du Schreibrechte hast. Im Beispiel wird die Dump-Datei auf dem Desktop erstellt.

 

4. Speicherabbilder von Windows

In diesen Dateien wird der Inhalt des Arbeitsspeichers aufgezeichnet. Anschließend sollte die Datei unter
C:\Windows\MEMORY.DMP
zu finden sein. Packe sie in Archiv und lade sie wie beschrieben hoch.

Die von Windows standardmäßig erstellen Minidumps enthalten nicht genügend Informationen, um die Ursache für das Problem herauszufinden. Am besten für die Entwickler ist ein "Vollständiges Speicherabbild". Möglicherweise muss Windows daher noch korrekt eingestellt werden, um das Erstellen einer solcher Datei im Falle eines Absturzes zu aktivieren. Vergewissere dich noch, dass als Pfad der Sicherungsdatei
%SystemRoot%\MEMORY.DMP
angegeben ist und der Haken bei der Option "Vorhandene Dateien überschreiben" gesetzt ist. Je nach Betriebssystem unterscheidet sich der Ort der entsprechenden Einstellungen etwas:

    Windows XP:

        1) Klicke auf dem Desktop "Arbeitsplatz" rechts an.

        2) Wähle aus dem Menü "Eigenschaften".

        3) Wechsle zur Registerkarte "Erweitert".

        4) Klicke im Bereich "Starten und Wiederherstellen" auf die Schaltfläche "Einstellungen".

    Windows Vista/7/8/10:

        1) Klicke auf dem Desktop "Computer" rechts an.

        2) Wähle aus dem Menü "Eigenschaften".

        3) Klicke in der linken Spalte des Fensters auf "Erweiterte Systemeinstellungen".

        4) Klicke im Bereich "Starten und Wiederherstellen" auf die Schaltfläche "Einstellungen".

Hinweis:
Unter Umständen werden vollständige Speicherabbilder nicht erzeugt. Dies kann auftreten, wenn der Computer über mehr als 2 GB physikalischen Arbeitsspeicher verfügt, weniger als die Arbeitsspeichergröße an Festplattenspeicherplatz zur Verfügung steht oder die Auslagerungsdatei sich nicht auf dem Systemlaufwerk befindet oder komplett deaktiviert ist. In solchen Fällen kann der zur Verfügung stehende Speicher künstlich beschränkt werden. Klicke auf "Start", "Ausführen" und gib "msconfig" sein. Wechsele dann je nach Betriebssystem zur Registerkarte "Start" oder "BOOT.INI" . Klicke auf "Erweiterte Optionen", aktiviere die Option "Maximaler Speicher" und gib einen Wert in das entsprechende Feld ein. Unter Windows XP ist die Option als "MAXMEM" bezeichnet. Die Änderung wird nach einem Neustart wirksam. Siehe dazu auch
.

 

4.1. Speicherabbilder beim Absturz von Windows

Automatische Speicherung des Arbeitsspeicherinhalts während eines Absturzes, es gelten die obigen Hinweise.

 

4.2. Manuelles Speicherabbild

Um manuell ein Speicherabbild zu erstellen, gibt es zwei Möglichkeiten zum Auslösen eines Bluescreens:

    1. Füge folgende Werte in die Registrierung ein:

PS/2-Tastaturen:

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\i8042prt\Parameters]
"CrashOnCtrlScroll"=dword:00000001

USB-Tastaturen:

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\kbdhid\Parameters]
"CrashOnCtrlScroll"=dword:00000001

        Anschließend kann durch Gedrückthalten der rechten Strg-Taste und zweimaliges Betätigen der Rollen-Taste ein Bluescreen ausgelöst werden.

        Detailliertere Beschreibungen sind in folgenden Support-Artikeln zusammengefasst:

            Windows XP:

            Windows Vista/7/8/10:

    2. Es gibt außerdem das Werkzeug
, mit dem auf 32-bit-Systemen Bluescreens erzeugt werden können. Rufe es dazu mit Administratorrechten wie folgt auf:

        
StartBlueScreen.exe 0 0 0 0 0

        Anstatt der Nullen können auch andere Zahlen angegeben werden. Diese legen nur die auf dem Bluescreen angezeigten Fehlerkennung und -parameter fest.

        Achte darauf, das Programm nicht unbeabsichtigt auszuführen.

 

5. Log-Dateien der Installation/Deinstallation

Um Probleme im Zusammenhang mit der Installation/Deinstallation des Produkts zu lösen, werden Log-Dateien benötigt. Weitere Hinweise dazu in
. Packe die Datei in ein Archiv und hänge sie an deinen Beitrag an. Die meisten Log-Dateien werden im Temp-Ordner gespeichert, den du hier finden kannst:

    Windows XP:
C:\Dokumente und Einstellungen\<Benutzer>\Lokale Einstellungen\Temp

    Windows Vista/7/8/10:
C:\Users\<Benutzer>\AppData\Local\Temp

 

Nach der Installation solltest du die folgenden Log-Dateien finden:

    Temp-Ordner (Dateien werden möglicherweise verschlüsselt gespeichert und haben dann die zusätzliche Erweiterung ENC1):

    -
kl-install-yyyy-mm-dd-hh-mm-ss.log<.enc1>

    -
kl-setup-yyyy-mm-dd-hh-mm-ss.log<.enc1>

    -
kl-preinstall-yyyy-mm-dd-hh-mm-ss.log<.enc1>

    Weitere Dateien:

        Windows XP:
C:\Windows\setupapi.log

        Windows Vista/7/8/10:
C:\Windows\inf\setupapi.app.log
und
C:\Windows\inf\setupapi.dev.log

 

Während der Deinstallation wird eine Log-Datei mit eindeutigem Namen
MSI*.log
im Temp-Ordner gespeichert. Sollten mehrere Log-Dateien mit einem solchen Namen existieren, kannst du die passende Dateien am Erstellungsdatum erkennen.

 

6. GetSystemInfo-Bericht

GetSystemInfo (GSI) ist ein spezielles Werkzeug, welches Informationen über das System, installierte Treiber und laufende Anwendungen zusammenstellt. Es muss als Administrator oder unter einem Benutzerkonto mit den entsprechenden Rechten gestartet werden. Vor der Ausführung von GetSystemInfo sollte der Selbstschutz des installierten Kaspersky-Produkts deaktiviert werden. Vergiss nicht, danach den Selbstschutz wieder zu aktivieren. Hänge den Bericht in ein ZIP-Archiv gepackt an deinen Beitrag an.

Du kannst weitere Hinweise in diesem Support-Artikel finden:
.

 

7. Screenshot

Ein Screenshot ist ein Bild, das die Vorgänge auf dem Desktop zeigt. Hänge Screenshots direkt an deinen Beitrag an.

Um einen Screenshot unter Windows XP anzufertigen, befolge die Hinweise in
. Unter Windows Vista und höher vereinfacht ein Werkzeug mit dem Namen "Snipping Tool" die Aufnahme erheblich:
.
Edited by JanRei

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Abschnitt 4 - Wechsel des Update-Servers

 

Um Lösungen für bestimmte Probleme zu testen, können Entwickler von Kaspersky darum bitten, auf einen anderen Update-Server zu wechseln. Gehe dazu zu Einstellungen > Erweitert > Update > Updatequelle auswählen. Klicke dort auf die Schaltfläche "Hinzufügen" und gib die Adresse so ein, wie in den Testhinweisen vorgegeben. Deaktiviere außerdem die "Kaspersky-Lab-Updateserver". Bestätige dann die vorgenommen Einstellungsänderungen, sofern erforderlich. Stoße nun ein manuelles Update an. In manchen Fällen ist nach dem Update ein Neustart des Systems erforderlich.

 

Hinweise:

- Die Signaturen auf den Test-Servern werden nicht so häufig aktualisiert wie auf den regulären Servern.

- Beim Test eines neuen Patches sollte die Test-Updatequelle weiter verwendet werden, bis der Patch für alle Anwender verfügbar ist. Andernfalls kann es zu Konflikten mit zuvor veröffentlichten Patches kommen. Wenn man vor der Veröffentlichung des Patches zu den Standard-Updateservern zurückkehren möchte, wird eine Neuinstallation des Produktes empfohlen.

- Meist wird die Test-Updatequelle auch nach deren Deaktivierung weiterhin verwendet. In einem solchen Fall sind zur Rückkehr zu den regulären Update-Servern weitere Schritte erforderlich: führe ein Update von einem regulären Server wie etwa http://dnl-01.geo.kaspersky.com durch. Danach können die "Kaspersky-Lab-Updateserver" wieder aktiviert und die manuell hinzugefügten Update-Quellen deaktiviert werden.

Edited by JanRei

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Abschnitt 5 - Manuelle Entfernung des Produkts nach fehlerhafter Deinstallation

 

Sollten nach der Entfernung des Produkts weiterhin Reste im System verbleiben, die reguläre Deinstallation nicht funktionieren oder automatisch rückgängig gemacht werden, ist für die Entfernung des Produkts ein spezielles Werkzeug vorgesehen. Hinweise zur Verwendung des Werkzeugs sind in diesem Support-Artikel zusammengefasst.

 

Hinweis: Das Werkzeug ist während der Beta-Phase möglicherweise noch nicht mit neuen Produkten kompatibel.

 

Nachfolgend ist beschrieben, wie das Produkt im abgesicherten Modus von Windows manuell entfernt werden kann. Es werden nicht alle Reste entfernt, man sollte das Produkt danach aber neu installieren können. Starte anschließend das System neu.

 

1) Entferne die Kaspersky-Ordner im Programme-Ordner.

2) Entferne die Kaspersky-Ordner aus C:\ProgramData\ (Windows Vista, 7), C:\Dokumente und Einstellungen\All Users\Anwendungsdaten\ (Windows XP).

3) Entferne alle Treiber kl* aus C:\Windows\System32\drivers\ (außer klmouflt bei Verwendung einer PS/2-Tastatur oder -Maus).

4) Entferne in der Registrierung folgende Schlüssel:

    - HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\services\kl* (außer klmouflt bei Verwendung einer PS/2-Tastatur oder -Maus)

    - HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Enum\Root\LEGACY_KL* (ändere vorher die Berechtigungen zu Jeder)

    - HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\KasperskyLab und HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\KasperskyLab

    - HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\ (suche nach "Kaspersky" und entferne die beiden Schlüssel aus Installer und Uninstall)

5) Entferne die zu dem Produkt gehörende MSI-Datei aus C:\Windows\installer\ (kann anhand der digitalen Signatur verifiziert werden).

 

Wenn das Löschen der Schlüssel nicht funktioniert, versuche nach folgender Vorgehensweise die Berechtigungen anzupassen. Die allgemeine Vorgehensweise müsste bei allen Windows-Versionen gleich sein. Es sind allerdings Unterschiede bei den exakten Bezeichnungen möglich.

1) Klicke den Schlüssel mit der rechten Maustaste an und wähle "Berechtigungen".

2) Klicke auf "Erweitert" und wechsele zur Registerkarte "Besitzer".

3) Wähle hier "Jeder". Wenn "Jeder" nicht aufgeführt wird, füge es über "Weitere Benutzer und Gruppen" (einfach in das Textfeld eintragen) manuell hinzu.

4) Aktiviere "Besitzer der Objekte und untergeordneten Container ersetzen".

5) Klicke auf "Übernehmen".

6) Wechsele dann zur Registerkarte "Berechtigungen" und aktiviere "Alle Berechtigungen für untergeordnete Objekte durch vererbbare Berechtigungen von diesem Objekt ersetzen".

7) Wähle dann hier den Berechtigungseintrag für "Jeder" und klicke auf "Bearbeiten".

8) Erlaube in dem erscheinenden Fenster "Vollzugriff" durch Setzen des entsprechenden Hakens.

9) Bestätige alle Fenster mit "OK"/"Ja".

Edited by JanRei

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Abschnitt 6 - Glossar

 

Komponenten des Produkts

GUI = Benutzeroberfläche (Graphical User Interface)

HIPS = Programmkontrolle (Host Intrusion Prevention System)

IDS = Schutz vor Netzwerkangriffen (Intrusion Detection System)

PDM = Proaktiver Schutz (Proactive Defense Module)

Qscan = Rootkit-Suche, Untersuchung auf aktive Bedrohungen

 

Versionsbezeichnungen

Build = Version, auch letzte Zahl der Produktversion

Alpha-Version = Version im frühen Entwicklungsstadium mit noch unvollständigem Funktionsumfang

Beta-Version = Version zum Testen mit vollständigem Funktionsumfang

RC = Möglicherweise später offiziell veröffentlichte Version (Release Candidate)

TR = Für Produktion fertige Version am Ende der Entwicklungsphase (Technical Release)

CR = Im Verkauf befindliche Version mit Unterstützung durch Technischen Support (Commercial Release)

CF = Version mit dringenden Fehlerbehebungen oder auch einzelnen neuen Funktionen (Critical Fix)

MP / MR = Version mit Fehlerbehebungen und neuen Funktionen (Maintenance Pack, Maintenance Release)

Hotfix, Patch = Automatisch installiertes Update mit dringenden Fehlerbehebungen

 

Andere häufig verwendete Begriffe

BSOD = Absturz des Betriebssystems (Blue Screen of Death)

Bug = Fehler in der Funktionsweise oder der Benutzerfläche des Produkts

Dump-Datei = Datei mit dem Speicherinhalt zum Zeitpunkt eines Absturzes

GBT = Am Ende einer Testphase an in den offiziellen Beta-Foren besonders aktive Beta-Tester verliehener Titel (Gold Beta Tester)

Screenshot = In einer Bild-Datei festgehaltener Bildschirminhalt

Trace Log = Log-Datei mit Aufzeichnung aller Aktivitäten des Produkts

Edited by JanRei

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